KategorieInternationales Recruiting

Interkulturelle Krankenpflege-Ausbildung für Geflüchtete und Multi-Kulti-Interessierte

Dass Bewerber einen hohen Anteil an Klienten und Kollegen mit Migrationshintergrund in einer Sozial- oder Gesundheitseinrichtung nicht unbedingt als negativ, sondern sogar als positives Alleinstellungsmerkmal wahrnehmen (Wenn das Konzept dazu stimmt!), hatte ich im Blogbeitrag „Mit Multi-Kulti gegen den Fachkräftemangel“ über den Gustav-Schatz-Hof in Kiel bereits geschildert. Das Robert Bosch Krankenhaus in Stuttgart hat sich diese Erkenntnis nun zunutze gemacht und eine so genannte „Interkulturelle Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege“ konzipiert.

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Audioumfrage: Was haben Sie über internationales Recruiting gelernt?

Während wir den Teilnehmer*innen unseres „Fachtags Internationales Recruiting“ am 9. April bei der Diakonie Deutschland die rechtlichen, kulturellen und strategischen Herausforderungen der Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland darstellten, dachte ich oft im Stillen: „Das hört sich ja vielleicht doch ziemlich beängstigend an. Wer wird denn noch freiwillig ein solches Projekt starten, nachdem er gehört hat, wie komplex das Ganze ist?“ Nach den Recherchen für mein Buch über die Rekrutierung in der großen, weiten Welt bin ich zwar sicher: Je besser man informiert und vorbereitet ist, desto höher sind die Erfolgschancen. Andererseits lässt sich auf das Wagnis vielleicht doch nur derjenige ein, der nicht weiß, was auf ihn zukommt?

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Geflüchtete als Pflegekräfte: „Neue Mitarbeiter, die eine hohe Bindung an den Arbeitgeber entwickeln“

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Rita Schwahn, Copyright: St. Marienkrankenhaus Ludwigshafen

Der meiner Meinung nach spannendste Input am ersten Veranstaltungstag des diesjährigen Deutschen Pflegetags (wobei ich natürlich nicht alle Vorträge gehört habe) war die Vorstellung von zwei Best Practice-Projekten, die Geflüchteten eine berufliche Chance in der Pflege eröffnen. Heute stelle ich hier im Blog das erste Projekt vor, das zweite folgt dann in Kürze.

Beeindruckt war ich vor allem von den individuellen und kreativen Lösungen, die für jeden einzelnen Projektteilnehmer nach seinen jeweiligen Voraussetzungen und Bedürfnissen gefunden wurden. Anfängern auf dem Gebiet schlage ich ja eher vor, einen möglichst homogenen Teilnehmerkreis anzustreben, um sich hinsichtlich der rechtlichen Rahmenbedingungen, der kulturellen Besonderheiten und der Konzeption der Unterrichtsinhalte nicht zu verzetteln. Doch mit erfahrenen Partnern an der Seite kann offenbar auch ein komplexes Szenario bewältigt werden.

Spannend war auch zu hören, Weiterlesen

Chinesische Pflegekräfte in Deutschland: Aufwand und Herausforderungen der Rekrutierung

Olivia_PraussWer sich vorgenommen hat, aufgrund des Fachkräftemangels in Deutschland im Ausland Pflegekräfte zu rekrutieren, wird schnell feststellen, dass der Markt in anderen europäischen Ländern auch beinahe abgegrast ist. Immer mehr Arbeitgeber machen sich daher bis nach Asien auf, um neue Mitarbeiter zu finden. Die Sinologin Olivia Prauss hat sich mit Yanglao AltenpflegeServices selbstständig gemacht und vermittelt Pflegekräfte aus China.

Frau Prauss, wie kommen Sie auf China als Kooperationsland? Weiterlesen

„Diversität in der Mitarbeiterschaft ist eine Bereicherung“

Reinhold SchirrenDer Personaldienstleister CareFlex, der zur Ev. Stiftung Alsterdorf gehört, hat bereits rund 110 Fachkräfte aus dem Ausland an Pflegeeinrichtungen und Kliniken in Norddeutschland vermittelt. Der Erfolg, trotz aller Hürden, ist unter anderem im persönlichen Engagement des CareFlex-Geschäftsführers Reinhold Schirren begründet. Er finde die Zusammenarbeit mit internationalen Fachkräften unheimlich spannend, so der 50-Jährige, und betrachte eine Diversität in der Mitarbeiterschaft als Bereicherung.

Herr Schirren, was waren Ihre ersten Berührungspunkte mit dem internationalen Recruiting? Weiterlesen

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