KategorieInternationales Recruiting

Wie man internationale Recruiting-Programme finanziert: „Man blockt eine Summe im Etat und überzeugt den Aufsichtsrat mit guten Argumenten“

Zehn Prozent der rund 1.500 Mitarbeitenden der Diakonie Wolfsburg kommen aus dem Ausland. In nur vier Jahren ist der Träger vom Pionier des internationalen Recruitings zum absoluten Profi im Vergleich zu anderen Projekten in der Branche geworden. Vorstand Ralf-Werner Günther macht kein großes Aufhebens um Vorstellungsgespräche per Skype oder die Finanzierung von Integrationsmaßnahmen. Für ihn ist das in der ohnehin international tickenden VW-Stadt alles ganz normal.

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Qualifizierung und Integration auf dem Arbeitsmarkt: „Die Altenpflege ist ein guter Einsatzbereich für Geflüchtete“

Die Diakonissen Speyer-Mannheim und der Verein zur Förderung der beruflichen Bildung e.V. (VFBB) haben sich für ihre Qualifizierungsmaßnahme für Geflüchtete mehrere besondere Anreize ausgedacht: So können die Teilnehmer*innen zwischen den Einsatzbereichen Krankenpflege, Altenpflege oder Hauswirtschaft wählen und kostenlos den Führerschein machen. Bei erfolgreichem Abschluss und Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben erhalten sie in der Regel einen Ausbildungsplatz, zum Beispiel als Alten- oder Krankenpflegehelfer. Michael Wendelken, Leiter der Personalentwicklung, hält im Gegensatz zu vielen anderen Projektleitern im internationalen Recruiting die Altenpflege für einen guten Einsatzbereich für Geflüchtete: wegen der Konstanz bei den Bewohnern und der hohen Akzeptanz durch die Bewohner. Übrigens wird bei den Diakonissen Speyer-Mannheim neben Maßnahmen zur Integration von Geflüchteten auch über ein Anerkennungsqualifizierungskonzept für reguläre Arbeitsmigranten, also Fachkräfte aus dem „Nicht EU-Ausland“, nachgedacht.

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Neue Statistik zur Arbeitsmigration: Die Fragen ausländischer Sozial- und Pflegefachkräfte

Das Welcome Center Sozialwirtschaft Baden-Württemberg hat eine Statistik zu den Anfragen ausländischer Fachkräfte vorgelegt, die in Deutschland Sozial- und Pflegeberufen nachgehen möchten. Daraus können wir einiges darüber lernen, welche Informationen die internationalen Bewerber nicht finden, wo die größten Potentiale für deutsche Arbeitgeber liegen und wie sich die Gruppe der Arbeitsmigranten zusammensetzt. Ausgewertet wurden 250 Beratungsvorgänge, die vom Welcome Center im Jahr 2017 durchgeführt wurden.

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Altenpflege-Azubis aus dem Kosovo: „Ein Aufruf bei Facebook genügt – und wir haben genug Bewerbungen“

Ich habe schon mehrmals über den Mariaberg e.V. geschrieben, einen sozialen Träger mit 1.700 Mitarbeitenden in abgelegener Lage auf der Schwäbischen Alb. Habe Ausbildungsleiter Michael Backhaus den Titel „Top-Recruiter“ verliehen, einen Film über die Erasmus-Auslandspraktika für Mitarbeiter*innen drehen lassen, über die neue „junge Linie“ in der Öffentlichkeitsarbeit berichtet und über die Nominierung für den ZEIT Karriere Award. Heute möchte ich im Interview mit Personalleiter Alexander Nübling das Ausbildungsprojekt Kosovo vorstellen. Der Mariaberg e.V. ist immer wieder für ein Best Practice-Beispiel gut – eben weil er sich wegen des Standortnachteils ständig etwas Neues einfallen lassen muss, um bei den Bewerbern auf dem Schirm zu bleiben.

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Interkulturelle Krankenpflege-Ausbildung für Geflüchtete und Multi-Kulti-Interessierte

Dass Bewerber einen hohen Anteil an Klienten und Kollegen mit Migrationshintergrund in einer Sozial- oder Gesundheitseinrichtung nicht unbedingt als negativ, sondern sogar als positives Alleinstellungsmerkmal wahrnehmen (Wenn das Konzept dazu stimmt!), hatte ich im Blogbeitrag „Mit Multi-Kulti gegen den Fachkräftemangel“ über den Gustav-Schatz-Hof in Kiel bereits geschildert. Das Robert Bosch Krankenhaus in Stuttgart hat sich diese Erkenntnis nun zunutze gemacht und eine so genannte „Interkulturelle Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege“ konzipiert.

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