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50 Kommentare

  1. Toller, lesenswerter Artikel, liebe Maja! Ich finde es bemerkenswert und sehr wertschätzend, wie offen du deine Erkenntnisse mit der Community teilst. Grundsätzlich würde ich sagen, dass der Erfolg einer Ad auch davon abhängt, welche Erwartungshaltung ich dort auslöse. Wenn ich einen konkreten Job bewerbe, sollte der User auch dort landen und die im Kontext der Ad beworbenen Themen wiederfinden. Will ich allgemein Aufmerksamkeit für Jobs, z. B. im Bereich Pflege, so ist es m. E. sinnvoll, auf eine entsprechende Landing-Page zu verweisen. Oft sieht man es, dass zwar konkrete Themen/Positionen beworben werden, der Nutzer dann aber bspw. auf der Karrierestartseite oder einer wenig einladenden Jobbörse landet. Dass man da wenig Erfolg hat, sollte eigentlich klar sein.
    Danke für deine wie immer spannenden Einblicke aus der Praxis! Chapeau & weiter so! Liebe Grüße nach B.! Henner

  2. Oooh danke lieber Henner für den lieben Kommentar! Und der Tipp ist gut, den merke ich mir. Wann bist du mal wieder in Berlin? Liebe Grüße zurück, Maja

  3. Ich bin suche eine/n Recruter/in im Bereich Soziale Arbeit und Therapie. Bitte melden Sie sich bei mir; 01737348927

  4. Hallo Natascha, ich habe dir auf LinkedIn eine Kontaktanfrage geschickt. Dort können wir uns austauschen. Außerdem kannst du deine Stellenanzeige für einen Recruiter in deiner sozialen Einrichtung natürlich in meiner Stellenbörse schalten: https://recruiting2go.de/stellenboerse-recruiter-jobs-hr-jobs/. Von dort aus geht er an 600 Newsletterabonnenten und wir in meinen Social Media-Kanälen geteilt. LG, Maja

  5. SEO Marketing GmbH

    2. Februar 2022 um 15:27 Uhr

    Sehr umfangreich, aber so spannend und informativ zu lesen, dass ich unbedingt einen Kommentar verfassen muss. Sehr gute Arbeit. 🙂
    LG

  6. Vielen Dank für den Kommentar! Ja, meine Berichte aus dem Strategischen Recruitment der DRK Kliniken Berlin sind immer sehr umfangreich, da es keine klassischen Blogartikel zu einzelnen Recruitingthemen sind, sondern Arbeitsberichte mit dem Inhalt von ein, zwei Monaten. Und da macht man als Recruitingstratege eben allerhand… Muss man ja auch, sonst: kein Personal! Gruß, Maja

  7. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich bin Pflegefachfrau und Iranerin. Zur Arbeit in Deutschland soll ich erst meinen Anpassungskurs im Umfang von 12 Monaten besuchen. Meine Frage ist, wie oder wo ich meinen Kurs besuchen kann.
    ich freue mich für Ihre Hilfe.

    Mit freundlichen Grüßen
    Sakineh Nasibi

  8. Hallo Sakineh, das kann ich dir leider auch nicht sagen. Ich arbeite bei den DRK Kliniken Berlin und wir bieten ab Januar 2023 einen Anpassungskurs an, der aber nur 6 Monate dauert. Andere Angebote findest du über Google. Gruß, Maja

  9. Wow! 0,0002% Views to hire, wenn ich richtig gezählt habe. Da sieht man den Unterschied zwischen Marketing und Recruiting. 🙂

    By the way: wieder ein super Beitrag aus der realen HR-Welt. Danke!

  10. Vielen Dank! Ich würde rechnen 3,5 Mio geteilt durch 8 = 437.500 Views pro Einstellung. Oder? LG, Maja

  11. 8 = 0,0002% ging mir um die conversion 🙂

  12. Verstehe, ich habe die beiden Zahlen gleich mal noch mit in den Artikel aufgenommen, das sind ja auch zwei schöne Vergleichswerte!

  13. Thomas van der Meulen

    9. Mai 2022 um 11:09 Uhr

    Ein klasse Buch, Danke

  14. Liebe Maja,

    vielen Dank für Deine kreativen Einblicke bei der heutigen Onlineveranstaltung vom Pflegenetzwerk Deutschland. Toll, was Ihr bei den DRK Kliniken Berlin alles auf die Beine gestellt habt 🙂

  15. Hallo Michaela, danke dass du dabei warst! LG, Maja

  16. Ich finde deinen Blog sehr gut. Deine Praxisberichte gefallen mir!

    Aber mit dem zum Teil wirklich absurden gendern und dem Woke-Kapitalismus muss man auch kritisch umgehen dürfen. David Bowie war da vor 30 Jahren schon weiter – ganz ohne bunte Fahnen und Twitter-Empörung!

    Mal bisschen locker bleiben und ab und an mal ein check der Realität. 🙂

  17. Danke für das schöne Feedback zu meinem Blog! Deine Bemerkungen zum Kapitalismus und Gendern verstehe ich nicht ganz, aber macht nix… LG, Maja

  18. Danke für den Artikel! Ich meiner Praxis wird physiotherapeutisches Personal gesucht. Daher hatte mein Chef die Idee, Autoaufkleber zu verwenden. Es ist gut zu wissen, was wir dabei beachten müssen – ein Wiedererkennungswert muss uns nun nur noch einfallen.

  19. Edit Ferenc Tóth

    3. November 2022 um 11:02 Uhr

    Ich bin eine ungarische Krankenschwester mit 30 Jahren Berufstätigkeit.
    Ich habe mich in der Klinik beworben und wurde abgelehnt, weil ich keine B2 Deutschprüfung habe.
    Ihrer Meinung nach gibt es genug Personal

  20. Hallo Ferenc, wir sind an die Gesetze gebunden. Daher können wir dich auf einer Stelle für eine Pflegefachkraft nur einstellen, wenn du die Anerkennung deiner ausländischen Qualifikation als Krankenpfleger in Deutschland erhalten hast. Ohne B2 Level Deutschzertifikat bekommt man die Anerkennung leider nicht. Daran können wir leider nichts ändern. Wir haben aber Informationen für dich zusammengestellt, wie der Anerkennungsprozess in Deutschland abläuft und wie du deine Arbeitsmigration erfolgreich abschließt: https://karriere.drk-kliniken-berlin.de/information-for-international-applicants/. Viel Erfolg wünscht dir: Maja

  21. Auf den Job, Bewerbung , habe ich eine Absage bekommen !
    Die Firma, die den Job ausgeschrieben hatte sagte mir, meine Bewerbungsunterlagen sind dort nie angekommen und ich habe mich
    direkt beworben.
    Einen Tag später rief mich die Firma an und machte ein Telefoninterview
    mit mir, bekam den Job direkt nach dem Gespräch zugesagt und habe
    bereits eine schriftliche Zusage bekommen !!!
    Ist das nicht eine Verarschung ?
    Für mich ist das eine Fake-Vermittlung und werde die Information weiterleiten !

  22. Hallo,
    mit Begeisterung habe ich Ihren Artikel gelesen. Leider sind die Aktionen mehr für größere Firmen/ Kliniken machbar.
    Wir haben seit 20 Jahren eine Physiotherapie Praxis und hatten noch nie so große Personalprobleme wie seit einem Jahr. Wir waren immer zu fünf Physiotherapeuten, heute arbeiten wir nur noch zu dritt. Seit einem halben Jahr stehen wir im ständigen Kontakt mit einem türkischen Physiotherapeuten der bei uns anfangen möchte. Der Vertrag ist schon lange unterschrieben aber die deutsche Bürokratie erschwert den ganzen Vorgang. Deutsche Physiotherapeuten haben sich seit Mai 2021, trotz intensiver Werbung, nicht gemeldet.
    Was können wir noch unternehmen?
    Haben Sie vielleicht eine Idee auch für kleinere Unternehmen ?
    Mit freundlichen Grüßen
    Renate Kröcher

  23. Sehr spannend, dass die Social-Media-Revolution (nennen wir’s mal so) sogar Einfluss auf den Bewerbungsprozess hat. Mein Nachbar meinte vor kurzem, sein Sohn habe auf Instagram Werbung für einen Job in der Pflege bekommen, und erkunde sich nun rund um die damit verbundene Lehre. Er war sehr stolz, weil er seinen Sohn eigentlich eher als Faulpelz kennt. Ich dachte, das sei Quatsch, aber anscheinend wohl nicht. Danke fürs Aufklären!

  24. Liebe Renate, ich antworte per Mail! Gruß Maja

  25. Hallo Albert, also die Bewerbung über Heyjobs funktioniert schon. Entweder das Unternehmen hat das Tool ausprobiert und kann noch nicht richtig damit umgehen oder Heyjobs hat eine Stellenanzeige automatisch gezogen, die das Unternehmen dort nicht geschaltet hatte. Das machen die Recruiting Plattformen manchmal, um voller zu wirken. Aber besser ist es immer, sich als Bewerber direkt über die Website des Unternehmens zu bewerben als über solche Tools. Gruß Maja

  26. Ist zwar schon alt, aber da sage ich jetzt auch mal etwas dazu. Entweder man ist von Transsexualität betroffen oder man ist es nicht. Fertig. Die unterschiedlichen Positionen, die man hier lesen kann, sind doch Beweis genug, daß wir eben NICHT alle das gleiche sind!

    Originär transsexuelle Menschen haben ein eindeutiges Sexusempfinden, eine dementsprechend eindeutig angelegte Körperlandkarte in der Zentralfurche der Großhirnrinde und streben daher die Transition inkl. GA-OP an. Transsexualität ist angeboren, wird aber durch die Transition überwunden. Originäre Transsexualität ist eine Sonderform der Intersexualität, da Betroffene mit zwei unterschiedlichen Sexen in einem Körper – Gehirn vs. Genitalien/Gonaden – geboren werden.

    Alles andere ist KEINE Transsexualität sondern Transgenderismus, Transidentität, Lifestyle. Genderleute können den Leidensdruck originär transsexuell Betroffener überhaupt nicht nachvollziehen. Wie kommt es denn sonst, daß man aus deren Reihe immer wieder verallgemeinernd hört, daß die Genital-OP überbewertet werde? Sie können es nicht nachvollziehen WEIL sie keinen transsexuellen Leidensdruck verspüren. Und ja, auch ich ziehe hier die Grenze.

    Transsexualität ist mit dem erreichen einer Eindeutigkeit in ALLEN Belangen und der gesamten Lebenswirklichkeit verbunden.

    Die Sexualität ist die WESENSintegrität des Menschen (ich meine hier nicht das aktive Ausleben irgendwelcher Bettgeschichten), die Sexualität ist “göttlich”, sie ist der Kerntrieb allen Lebens, der Kern des menschlichen Wesens und genau daher ist die Genital-OP von so immens wichtiger Bedeutung, denn erst diese schafft die endgültige und vollständige Einheit mit sich selbst als menschliches und ja auch als sexuelles Wesen. Die sexuelle Integrität kann erst NACH der Genital-OP entstehen, nicht vorher. Die Genital-OP selber ist schon ehrlich gesagt ein “blutiges Gemetzel” und kein Mensch läßt sich freiwillig an seinen empfindlichsten Körperteilen herumschnibbeln, es ist schierer Leidensdruck und Verzweiflung der einen dazu bringt eine derartige OP vornehmen zu lassen. – Sie sehen wie sehr sich unser Leben von denen der Gender-Spaßkultur unterscheidet. Bei uns ist es tiefgreifend, tiefgründig und alles andere als oberflächlich, es geht im wahrsten Sinne des Wortes ans Eingemachte. Sowas macht man nicht zum Spaß oder mal eben aus einer Laune heraus.

    Und dann kommen diese Genderideologen daher, protzen mit ihrem Lifestyle, mit ihrer Spaßkultur, können nicht einmal ansatzweise das Leid nachempfinden welches wir originär transsexuell Betroffene haben und behaupten dann noch dreist, daß wir ja alle das gleiche seien und die Operationen überbewertet werden. Ich kann gar nicht so viel essen….

    Wissen Sie was jedoch der größte Unterschied zwischen Transsexuellen und Transgendern/Transidenten ist? Betroffene, die ihre Transsexualität überwunden haben, tauchen unter. Sie outen sich nicht mehr (sofern die falsche Pubertät nicht zu sehr prägend war) sondern tun alles um unauffällig in der großen Masse der Männer / Frauen unterzugehen, sozial und beruflich integriert und etabliert. Da gibt es kein lautes rumschreien und rumjammern, nein sie leben einfach still und zufrieden vor sich hin. Sie brauchen kein “drittes Geschlecht” für sich in den Stellenanzeigen.

    Transgender/Transidenten/trans* hingegen bleiben im ewigen trans-sein gefangen, leben “out and proud” und zwingen uns zu Akzeptanz, da sie sich selber nicht akzeptieren können, ihnen fehlt die Selbstakzeptanz. Was ja auch kein Wunder ist, da sie niemals bei sich selbst ankommen, da sie im ewigen trans-sein oszilieren.

  27. Toller Beitrag! Vielen, vielen Dank. Liebe Grüße aus Bremen 🙂

  28. Hi Jan, vielen Dank, freut mich 🙂 Maja

  29. Anja Semmelhaack

    13. Juli 2023 um 7:34 Uhr

    Ich bekomme Stellenangebote zu 80% im kaufmännischen Bereich. Ich habe mich 4x bei Penny beworben. Zudem bekam ich nur Absagen von Rewe aus Hamburg, Ahrensburg, Glinde und Seevetal gesendet. Man kann nicht erkennen woher die Absagen gesendet werden. daraufhin habe ich mich als Auszubildende im kaufmännischen Bereich beworben. Zu 90% bekomme ich Stellenangebote von Lidl gesendet. Zumeist sind es Ausbildungsangebote ab 08.2024 und 09.2024. Am 12.07 23 bekam ich einen Anruf, wo ich mich als Auszubildende bei einem Steuerberater in Norderstedt beworben habe. Das Stellenangebot wurde vor 6 Monaten von der Agentur für Arbeit angeboten. Meine Zeugnisse und Zertifikate mit Lebenslauf habe ich per Fax gesendet. Anschreiben bei jedem Stellengebot werden im Voraus von Hey Jobs formuliert, ohne dass man selber ein Anschreiben hinzufügt. Zudem wird ständig gefragt: Hat sich Penny bei dir gemeldet? Zumeist bekomme ich Stellenangebote über Indeed gesendet, wo Bewerbung, Lebenslauf und Anschreiben zum Stellenanbieter, wie z.B. Budnikowsky, gesendet werden. Indeed fragt nie ob sich die Stellenanbieter bei mir gemeldet haben. Der häufigste Mitarbeiter von Hey Jobs heißt Lucas. zudem wurde ein Gruppenfoto gezeigt, wo beistand dass es Studenten von Hey Jobs sind. Die E Mail Adresse endet auf.co. Somit kann man keine Antworten und Nachrichten senden. Bei den fragen hat sich Penny bei dir gemeldet muss man 2x yes oder 2x no ankreuzen. Bei 2x yes muss man am Ende Auf super danke klicken. Das Symbol am Ende der positiven Beantwortung sind 3 übereinander gestapelte schräge Bücher in schwarz weiß. Bei der negativen Beantwortung ist es ein Trichter, wo man laut hineinruft.

    Mit freundlichen Grüßen

    Anja Semmelhaack

  30. Hallo Anja, vielen Dank für deine ausführliche Bewertung. Also insgesamt bewertest du Hey Jobs eher negativ, weil dir dort häufig unpassende Stellenanzeigen angezeigt werden, du viele Absagen erhältst, deine eigenen Bewerbungsunterlagen nicht beeinflussen kannst und viele Push-Nachrichten von HeyJobs bekommst? Viele Grüße, Maja

  31. Ich habe von dieser Plattform bisher noch nie gehört. Ich werde mir diese allerdings nun gerne einmal ein wenig genauer anschauen, da meine Familie gerade auch auf der Suche nach einem passenden Pflegedienst für meine Oma ist. Hoffentlich lässt sich etwas passendes finden.

  32. Die sieben Tipps zur schnellen Rekrutierung von Pflegefachkräften in diesem Beitrag sind äußerst relevant und informativ. Besonders interessant fand ich den Abschnitt, der sich mit der Nutzung von Stellenangeboten für Pflegefachkräfte beschäftigt. Es ist ermutigend zu sehen, wie gezielte Stellenausschreibungen auf verschiedenen Plattformen dazu beitragen können, qualifizierte Fachkräfte anzuziehen. In Zeiten, in denen der Bedarf an Pflegepersonal besonders hoch ist, sind solche Strategien von unschätzbarem Wert.

  33. Vielen Dank für diesen informativen Beitrag. Um mein Unternehmen bekannter zu machen, überlege ich bereits seit Längerem entsprechende Elemente auf den PKW kleben zu lassen. Ich vermute, dass durch die Bekanntheit dann auch mehr Kunden auf mich zukommen würden. Das wäre wirklich schön.

  34. Gute Idee, erst mal zu schauen, wie die Fahrzeugwerbung von Konkurrenten in der Nähe so aussieht. Nur so kann man sich ja überlegen, wie man sich davon abheben möchte. Mein Partner würde auch gerne unser Fahrzeug bekleben, um auf seinen neu eröffneten Fahrradshop aufmerksam zu machen.

  35. Bei uns in der Umgebung sieht man auch recht viele Betriebe, die mit Autoaufklebern werben. Ich bin derzeit persönlich gerade auch auf der Suche nach einem Malermeisterbetrieb. Aus diesem Grund werde ich nun auch die Autoaufkleber in Zukunft mehr betrachten.

  36. Um gute Pflegekräfte zu bekommen ist natürlich eine gute Bezahlung wichtig. Mir ist es wichtig, dass ein Seniorenheim gute Mitarbeiter hat. Die Senioren sollten die Zeit die sie noch haben mit freundlichen Menschen verbringen.

  37. Da ich meine Firma gerade moderner gestalten und auch bekannter machen möchte, erscheint mir ein Aufkleber für mein Firmenwagen als guter Schachzug. Dazu werde ich mich demnächst dann an eine Designagentur wenden. Ich hoffe auf gute Vorschläge.

  38. Mein bisheriger Hausarzt ist in Rente gegangen. Daher bin ich auch sehr interessiert daran, wie neue Ärzte rekrutiert werden. Ich hoffe, dass ich bald einen ebenso kompetenten Ersatz finden werde.

  39. Hallo, ein toller Artikel. Er ist ja aus 2018. Mich würde interessieren wie es Stand 2023 ist. Wieviel Mitarbeiter der 500 sind im Unternehmen geblieben und wenn wie lang? Was ist der Stand nach 5Jajren. Sind die meisten noch tätig oder gewechselt?

  40. My name ist Roseline , ich möchte gern ein recruitingsfirma für Fackchrafte aus Kenya Gründen!
    Bitte Teil mit mir wie dieser process læft und wer genau bei der Finanzierung hilft !
    Schöne Grüße
    Roselinr

  41. Das Thema Empfehlungsprogramm finde ich ein wichtiges Element, so können Mitarbeiter beitragen, dass ausreichend Fachkräfte gewonnen werden und für ihr Engagement werden sie auch wertgeschätzt. Eine Empfehlungsprämie betrachte ich zugleich nur als ein Element von vielen möglichen Maßnahmen, die optimalerweise ineinandergreifen sollten, so wie es hier mit den Tandems gut beschrieben ist, d.h. es gibt ein Follow-Up, das auch weiterhin intern wirkt und Menschen miteinander in Verbindung und im Gespräch hält. Dass das Ganze dann auch noch über Interviews an die Kolleginnen und Kollegen kommuniziert wird, macht die Aktivität rund, denn so entsteht ein Bewusstseins-Effekt für alle Involvierten. Beim Lesen des Artikels sind mir ausserdem die Wichtigkeit von Alumni-Netzwerken und -Veranstaltungen in den Kopf geschossen, denn wie viele Menschen verlieren sich über die Jahre aus den Augen, entwickeln sich zugleich weiter und sind vielleicht genau dann potentielle und interessante Kandidaten für ein Unternehmen. Es wird immer viel zu sehr versucht, neue Menschen für Unternehmen und Jobs zu begeistern, statt man die Kontakte wieder aufgreift, die man bereits hat.

  42. Als Mitarbeiter in der Pflege (18 Jahre Klinik und 6 Jahre Zeitarbeit) war ich erschrocken als mir bei LinkedIn diese Kampagne angezeigt wurde. Vor allem dies aus so zu benennen, ist ein Schlag ins Gesicht für alle Leiharbeiter die tagtäglich ihre komplette Kompetenz für die Patienten geben auch wenn die Einsätze oft nur kurz sind.

    Besonders erschrocken finde ich aber die plumpen Gründe – im Anschluss aber mehr dazu, ich gehe mal auf die einzelnen Punkte kurz ein.

    1. Man kann sich in ZA nicht weiterentwickeln?

    Falsch – wie auch im Krankenhaus liegt es an einem persönlich voranzukommen. In Zeitarbeit gibt es pro MA jährlich ein Budget (2000 – 5000 Euro) womit Fachweiterbildungen oder sogar ein richtiges und bezahltes Studium nebenberuflich möglich ist.
    Während meiner Zeit in Festanstellung im KH habe ich es sogar erlebt das teurere Weiterbildungen (welche schlussendlich auch dem AG zugute kommen) sogar von den Mitarbeitern selbst bezahlt werden mussten.

    2. Nachteile bei der Rente?

    Nachteile gibt es nicht da eine Mitarbeit in Vollzeit die gleichen Rentenpunkte einbringt wie eine Festanstellung im KH. Das hier aufgeführte negative Argument trifft auf jeden Minijob in allen Branchen zu und ist nicht spezifisch für die Leiharbeit.

    3. Der Job ist unsicher

    Der Job in der Pflege ist definitiv sicher. Unsicher ist zwar ob man einem Arbeitgeber ewig treu bleibt aber den Focus zu erweitern hilft oft zu neuen Erkenntnissen.

    4. Das meiste Geld scheffelt die ZA Firma?

    Ja, das ist richtig – die ZA Firmen müssen sich selbst, Urlaube, Fortbildungen, medizinische Vorsorgen uvm mit finanzieren.
    150 Euro aber pauschal anzusetzen ist falsch – der aktuelle Satz, welcher im peripheren Bereich gezahlt wird, ist in Berlin eher zwischen 45 und 65 Euro.
    Dafür profitiert der Auftraggeber (z.B. DRK Klinik) aber von einem kurzfristig verfügbaren Mitarbeiter und muss sich weder um das Recruiting, familiäre Verpflichtungen, Teilzeiten, Urlaube, Krankheiten, Fort- und Weiterbildungen, Einmalzahlungen, Tariflöhne, Rechnungswesen, Bekleidung, Umkleideschränke uvm… kümmern. Genauso kann der Auftraggeber wie er lustig ist den Einsatz auch sehr kurzfristig ohne finanzielle Verluste stornieren – besser als jede Kündigungsfrist.

    5. Man ist immer aussen vor?

    Jein. Je länger man in einem Team ist, führt dies zu zunehmenden Vertrauensbasen und häufig auch Wechsel in die Festanstellung. Kurze Einsätze sind eher störend und auf beiden Seiten ungerne gesehen. Dennoch begibt man sich weniger in ein zunehmendes Abhängigkeitsverhältnis, bei dem man von der Station im Frei angerufen oder 24/7 das neueste Getratsche in der Stations Whatsapp Gruppe ertragen muss. Früher hieß es Arbeit ist Arbeit und Schnaps ist Schnaps. Das sollte man wieder beherzigen.

    6. Den Leiharbeiter dafür verantwortlich zu machen, das es im Gesundheitswesen immer schlechter zugeht? Ganz schlechter Move.

    Das Gesundheitswesen wird schlechter, seitdem Wirtschaftsprüfer in die Häuser geschickt wurden und zunehmend die Privatisierung in Gang kam.
    Zusätzlich wurde die Pflegepersonalregelung (PPR) 1992 gestartet und 1996 ausgesetzt, nachdem man schwarz auf weiss nun bestätigt sah, dass deutlich zu wenig Personal existiert.
    Zeitgleich gab es um die 2000er Einstellungsstopps und Krankenpflegeschulen wurden im großen Stil geschlossen.
    Es entstand der Zweig der freiberuflichen Pflegekraft – also jemand der auf eigene Rechnung im KH arbeitet als Gegenpart zur Festanstellung – dies mündete 2012 auf politischer Ebene und initiiert durch die Rentenversicherung damit, das den Mitarbeitern die Freiberuflichkeit streitig gemacht wurde.
    2019 wurde die Freiberuflichkeit im pflegerischen Bereich gesetzlich verboten.
    Seit 2012 gingen ehemalige Freiberufler nun den Weg über die Zeitarbeit, welche fortan stetig wuchs – aufbauend auf allen Steinen, welche der Pflege bisher vor die Füße geworfen wurden.
    Der heutige Leiharbeiter ist der Spiegel eines Gesundheitswesens das nicht mehr den Patienten im Focus hat, sondern seine Aktionäre und Gesellschafter im Hintergrund.

    7. Der Weg aus der Zeitarbeit ist unfair?

    Ok, die Ablösung aus einem Anstellungsverhältnis ist gesetzlich geregelt – 15% des Jahreseinkommens am Anfang b zw. nach 12 Monaten 0%. Gerade wenn man schnell wechseln möchte sind das schon heftige Summen.
    Andererseits zahlen Kliniken auch Werbe- und Startprämien an neue Mitarbeiter in einem hohen 4 stelligen Betrag .
    Vorteil für das abwerbende Unternehmen: Der neue Mitarbeiter ist eingearbeitet, im Team bereits anerkannt und kennt sich aus. Eine Kündigung ist kurzfristig hier nicht zu erwarten. Auf dem “Spiele Markt” würde man das “Pay to Win” nennen.

    8. Die Zukunft des Leasing ist ungewiss – dem stimme ich absolut zu.

    Vor Corona war die Zeitarbeit bereits auf dem absteigenden Ast – während Corona hat man sich gerne in der Zeitarbeit bedient, um die Covid Stationen zu besetzen und eigene Mitarbeiter zu schonen. Seitdem haben viele Mitarbeiter wieder in Festanstellung gewechselt. Aktuell gehen viele Kliniken einen besonderen und kreativen Weg – sie beginnen wieder Pools aufzubauen und bieten den dort startenden Mitarbeitern Konditionen wie in Zeitarbeit oder besser. Beispiel:

    POOL Theodor Wenzel Werk – 70 000 Euro Gehalt plus Zulagen, Kinderzuschläge, 13. Gehalt. Wunschdienstplan Mitarbeiter, Arbeitsort TWW
    POOL Hubertus KH – 30h Arbeiten / 40h bezahlt bekommen, 4 Tage Woche, rechnerisch somit 30,x Euro pro Stunde und damit der Leiharbeit überlegen aber trotzdem 20 000 Euro pro Jahr günstiger als Leiharbeiter

  43. Als Leiharbeiter erschließt sich auch nicht der Sinn dieser Kampagne. Jeder Leiharbeiter sieht sich als Dienstleister, muss sich jeden Tag beweisen. Vergisst man das, ist man schnell weg vom Fenster und wird nicht mehr gebucht oder muss seinen Arbeitgeber verlassen. Damit kennt jeder in der ZA seinen Marktwert und ist auch ständig am Vergleichen mit Kollegen anderer Firmen, aber auch was in Festanstellung möglich wäre.

    Und ganz ehrlich – die DRK Kliniken sind zwar gleichauf mit dem TVöD-P Grundtarif, aber bei den Zuschlägen geht es schon deutlich runter. Besonders im Vergleich zum AVR der Diakonie liegt der Haustarifvertrag des DRK für Neueinsteiger 400 Euro darunter. (Funfact – ab 01.07.2025 liegt der Pflegemindestlohn bei 20,50 Euro – der DRK Haustarif liegt erst unter 159h monatlicher Arbeitszeit darüber)

    Schaut man dann auch auf die Stellenangebote der DRK Kliniken fällt auf, dass bis auf die Überschriften nur Textbausteine verwendet werden. Man erklärt, was die Aufgaben einer Pflegefachkraft o.ä. sind und bietet bis auf das geringe Gehalt und 15 Euro Zuschuss zum BVG Ticket eigentlich nichts. Arbeitszeiten werden gar nicht erst angegeben.

    Also wir Zeitarbeitnehmer ärgern uns über diese Kampagne, sehen aber auch keinen Vorteil. Unsere Firmen sehen es und bleiben bedeckt.
    Im Grunde bleibt abzuwarten, wie der GVP (Gesamtverband der Personaldienstleister) darauf reagiert und die Berufsverbände (Verdi und Bochumer Bund).

  44. Hallo Robert, in der Diakonie gibt es sehr viele verschiedene Tarife auf Landesebene. Der von dir zitierte Tarif ist der beste und findet nur bei wenigen Trägern Anwendung. Weitere Infos hier: https://karriere.diakonie.de/arbeitgeberin-diakonie/karriere-machen-in-der-diakonie/unser-arbeitsrecht. Die Stellenangebote der DRK Kliniken Berlin schreibe ich selbst und schreibe jedes einzelne individuell. Natürlich werden dabei auch mal Formulierungen aus einer anderen Anzeige übernommen. Infos zu unseren zahlreichen Benefits findest Du hier: https://karriere.drk-kliniken-berlin.de/benefits/ und Infos zu den Arbeitszeiten stehen immer in den Stellenanzeigen drin, wenn es etwas Konkretes dazu zu sagen gibt (hier z.B. alle Pflegejobs ohne Nachtdienst/Schichtdienst/Wochenenddienst: https://karriere.drk-kliniken-berlin.de/jobs/?search=kein), ansonsten gilt für alle Stellen, dass wir Vollzeit und Teilzeit möglich machen. Viele Grüße, Maja

  45. Hallo Robert, ich freue mich, dass du den kompletten Beitrag gelesen und reflektiert hast! Viele Grüße, Maja

  46. Hallo Roseline, das weiß ich leider nicht. Viele Grüße, Maja

  47. Hallo Anthony, wie schön, dass du auch unseren ganzheitlichen Ansatz in Sachen “Mitarbeiter werben Mitarbeiter” unterstützt! Viele Grüße, Maja

  48. Hallo Nicole, wie es bei der Ev. Stadtmission Karlsruhe weitergegangen ist, weiß ich leider nicht, aber meine neuesten Tipps zum Thema Integration ausländischer Pflegekräfte findest du in der aktualisierten 2. Auflage meines Buches “Betriebliche, kulturelle und soziale Integration ausländischer Pflegekräfte”: https://recruiting2go.de/produkt/fachbuch-integration-auslaendischer-pflegekraefte/. Viele Grüße, Maja