„Das Team mitnehmen, statt autoritär zu sein“: Katrin Scheunemann-Lorra

Was tun, wenn man moderne Arbeitskleidung einführen möchte, aber das Team am Apothekerkittel hängt? Chef*innen im Gesundheitswesen müssen nicht nur strategische Entscheidungen treffen und die Zahlen im Blick behalten, sondern auch für die Motivation ihrer Mitarbeitenden sorgen. Katrin Scheunemann-Lorra, Inhaberin der Eichen Apotheke in Berlin-Lichterfelde und der Lichtenrader Apotheke am S-Bhf Schichauweg, berichtet in meinem neuen Sachbuch „Profile aus Berlin Steglitz-Zehlendorf“ (Verlag Elmar Zinke, Juni 2026), wie sie das im Arbeitsalltag in ihren Apotheken, aber auch im Rahmen ihres vielfältigen berufspolitischen Engagements macht. Hier ein Ausschnitt aus dem Interview.

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„An den Menschen dranbleiben“: Christian Weitermann

Ein Nobelpreisträger ist der Namensgeber des Helios Klinikums Emil von Behring, in dem Christian Weitermann seit 2024 Klinikgeschäftsführer ist. Große Fußstapfen, in die er gleichzeitig selbstbewusst und demütig tritt. Was er am Mikrokosmos Krankenhaus liebt und was in seinen Augen eine gute Führungskraft im Gesundheitswesen ausmacht, erzählt Weitermann in meinem neuen Sachbuch „Profile aus Berlin Steglitz-Zehlendorf“ – 49 Karrieregeschichten von Persönlichkeiten aus dem Bezirk (Verlag Elmar Zinke, Juni 2026).

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Anonyme Bewerbung mit Anonyfy: Chancengleichheit zulasten der Candidate Experience?

Kürzlich hatte ich die spannende Gelegenheit, einen anonymisierten Bewerbungsprozess über das Recruiting-Tool Anonyfy zu begleiten. Das ausschreibende Unternehmen versprach sich ein objektives Auswahlverfahren für eine Führungsposition, was ein wichtiges und unterstützenswertes Anliegen ist. Für die Bewerbenden ging das allerdings zulasten der Candidate Experience. Lässt sich die anonyme Bewerbung mit den bewährten Erfolgsfaktoren des modernen Recruitings – Geschwindigkeit, Emotionalität, frühzeitiges freundschaftliches Bonding – verbinden oder muss man für die Chancengleichheit gewisse Hürden in Kauf nehmen und sich dann aber gegenüber den Bewerbenden dazu erklären?

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Internes Recruiting vs. externe Personalberatung: „Wie beim Essen – meist kocht man, aber manchmal bestellt man was“

Die meisten Sozial- und Gesundheitsunternehmen haben inzwischen eigene Recruiter-Stellen geschaffen oder ganze Recruiting-Abteilungen aufgebaut, um Geld für Dienstleister zu sparen. Trotzdem wird bei der Besetzung von Führungspositionen (aber selbst bei kaufmännischen Vakanzen in der Personalabteilung habe ich es schon erlebt) oft automatisch eine externe Personalberatung beauftragt und nicht auf die interne Recruitingstrategie vertraut. Maria Graf, Geschäftsführerin der Personalberatung Graf Consulting, kennt aus eigener Berufserfahrung beide Perspektiven. Im Interview erklärt sie die Vorteile von externen Experten, sagt aber auch, wann sich ein Unternehmen ins eigene Fleisch schneidet, wenn es nicht vorher die internen Recruiting-Kapazitäten und Kompetenzen prüft.

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„Kooperativ, sozial integrativ, demokratisch“: Bernd Quoß

Intrinsische Motivation und immer Plan B und C in der Schublade – das ist das Erfolgsgeheimnis von Bernd Quoß, Vorstand im Krankenhaus Waldfriede. Geboren und aufgewachsen in Nürnberg ist er aus dem Krankenversicherungswesen ins Klinikmanagement gewechselt, hat seither einige Leuchtturmprojekte an den Start gebracht und das Unternehmen durch mehrere Krisen manövriert. Wie es ihm gelingt, trotz der aktuellen Lage im Gesundheitswesen optimistisch zu bleiben, und bis zu welchem Punkt er kooperativ, sozial integrativ und demokratisch führt, erzählt er in meinem neuen Sachbuch „Profile aus Berlin Steglitz-Zehlendorf“ – 49 Karrieregeschichten von Persönlichkeiten aus dem Bezirk (Verlag Elmar Zinke, Juni 2026).

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