So kurz und nutzerfreundlich wie möglich: Leitfaden „Zeitgemäßes Onlinebewerbungsformular“

Während im Jahr 2011, als ich anfing, im Bereich Recruitment zu arbeiten, noch kaum ein sozialer Träger ein eigenes Onlinebewerbungsformular anbot, wird inzwischen flächendeckend auf Bewerbermanagement-Software samt Onlinebewerbungsformular umgestellt. Hintergrund ist oft die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Selbst programmierte Onlinebewerbungsformulare sind auch im Einsatz, aber eher selten.

Doch egal ob ganz frisch oder schon länger am Start – es lohnt sich, Ihr Onlinebewerbungsformular regelmäßig zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Denn die Bewerber*innen von heute und insbesondere die Generationen Y und Z haben hohe Erwartungen! Während es vor einigen Jahren noch ein Alleinstellungsmerkmal war, überhaupt ein Onlinebewerbungsformular anzubieten, wird heute verstärkt auf seine Nutzerfreundlichkeit geachtet.

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Bewerber beschwert sich bei Twitter öffentlich über Ausbildungsstätte

Liebe Personaler*innen im Sozial- und Gesundheitswesen, DAS passiert, wenn wir nicht gut arbeiten:

Ich bin sehr dankbar, dass er öffentlich seinen Unmut kundtut. Denn so habe ich mal einen schlagkräftigen Beweis, den ich zeigen kann. Werde mit der Ausbildungsstätte sprechen.

Diakonie Stellenbörse als eine der ersten in Deutschland an Google4Jobs angebunden: So geht’s!

Am 22. Mai war es so weit, Google4Jobs ist seither in Deutschland für die Nutzer*innen online sichtbar. Bei der Diakonie Deutschland waren wir vorbereitet und haben unsere Stellenbörse aus dem Diakonie Karriereportal sofort an Google4Jobs anbinden lassen. Wie das geht, welche Stolpersteine es gab und welche ersten Ergebnisse wir sehen können, lest ihr nur sechs Tage später hier!

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Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2019: „Fang doch mal an, mich zu duzen!“

Die beste Frage beim Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2019 kam aus dem Publikum in Prof. Dr. Anja Lüthys Forum „Krankenhäusern online ein Gesicht geben“: „Warum findet ein Forum mit so vielen zukunftsweisenden Ideen abends kurz vor dem Zapfenstreich in einem der hintersten Kellerräume statt und nicht als Eröffnungsrunde auf dem großen Podium?“

Zuvor hatte Kommunikationsleiter Marc Raschke von den Personalmarketing Innovationen des Klinikums Dortmund berichtet, Oliver Eger von Whatchado die Bedeutung von Videos im Recruiting beleuchtet, Anja Lüthy für mehr Roboter, Künstliche Intelligenz, Patienten-Apps und Mitarbeiter-Chillräume in Gesundheitseinrichtungen geworben. Und ich bekam spontan die Gelegenheit, meine Blogger Kampagne als Best Practice Beispiel vorzustellen (Titelfoto: Katharina Lutermann). „Wenn wir das alles nicht umsetzen, bleiben wir als Krankenhäuser viel grauer als wir eigentlich sind“, so das Fazit des Geschäftsführers einer nicht namentlich genannten Klinik aus dem Publikum.

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Andrea Lehwald: Krankenpflege-Personal finden und binden – Wie Sie ein attraktiver und begehrter Arbeitgeber werden

Die ehemalige Fachkrankenschwester und heutige Unternehmensberaterin Andrea Lehwald hat mit „Krankenpflege-Personal finden und binden“ (Verlag Schlütersche, 2019; Amazon Affiliate Link) einen Fachratgeber mit einem Blick von der Basis aus auf die Unternehmenskultur in Krankenhäusern vorgelegt. Völlig neue Erfolgsmethoden oder geheime Topstrategien liefert sie nicht, aber die gibt es auch einfach nicht. Frau Lehwald geht den klassischen mühsamen, aber einzig wirksamen Weg über Mitarbeiterbefragungen (Status Quo Analyse), Optimierung der Personalgewinnung, Prozessoptimierung auf Station, Selbstreflektion als Arbeitgeber und Konkurrenzanalyse („Lernen von den Besten“). Ich stimme ihr absolut zu, wenn sie schreibt: „Jedoch gibt es kein Konzept, das Sie fertig aus der Schublade nehmen können {…] Ein dauerhafter Veränderungsprozess ist notwendig, der ständig analytisch betrachtet werden muss.“

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