Kürzlich hatte ich die spannende Gelegenheit, einen anonymisierten Bewerbungsprozess über das Recruiting-Tool Anonyfy zu begleiten. Das ausschreibende Unternehmen versprach sich ein objektives Auswahlverfahren für eine Führungsposition, was ein wichtiges und unterstützenswertes Anliegen ist. Für die Bewerbenden ging das allerdings zulasten der Candidate Experience. Lässt sich die anonyme Bewerbung mit den bewährten Erfolgsfaktoren des modernen Recruitings – Geschwindigkeit, Emotionalität, frühzeitiges freundschaftliches Bonding – verbinden oder muss man für die Chancengleichheit gewisse Hürden in Kauf nehmen und sich dann aber gegenüber den Bewerbenden dazu erklären?
