Mexiko, Tunesien oder naher Osten: Gerandu weiß, aus welchen Ländern die Vermittlung von Pflegekräften am meisten Sinn macht

Dr. Matthias Mauch ist Mitgründer des Bildungsdienstleisters Gerandu, der neben Ausbildung, Sprachkursen und Studienberatung auch Personalvermittlung von Pflegekräften aus arabischen Ländern nach Deutschland anbietet. Gerandu steht dabei für „Germany and you“. Warum er Bosnien und Brasilien nicht für die besten Herkunftsländer für ausländische Fachkräfte hält, aber sehr gute Erfahrungen mit Arbeitsmigranten aus Tunesien und anderen nordafrikanischen Regionen gemacht hat, erzählt Mauch im Interview.

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Bewerber Speeddating in den DRK Kliniken Berlin Köpenick: „Nicht erwartet, dass mich die Pflegedienstleiterin empfängt!“

Es ist 14 Uhr 30 an einem Mittwochnachmittag, noch ist es still in der dritten Etage von Haus 5.3 der DRK Kliniken Berlin Köpenick. Pflegedienstleiterin Astrid Weber geht noch einmal mit wachem Blick durch die Gänge, zupft einen Teppichläufer gerade, zeichnet einen Pfeil auf ein Wegweiserschild und sammelt ein paar vertrocknete Blätter im Aufzug auf, die vom Herbst übrig geblieben sind. Alles soll perfekt sein, wenn in einer halben Stunde Pflegekräfte zum Bewerber Speeddating kommen. Bereits zum vierten Mal setzt das Krankenhaus diese Methode ein, um neue Mitarbeiter zu gewinnen.

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Warum braucht es neue Strategien, um die Generation Z für Sozial- und Gesundheitseinrichtungen zu gewinnen?

Viele Unternehmen haben sich gerade erst auf die Generation Y eingestellt und denken, die Nachwuchsstrategie sei damit für die nächsten Jahre erstmal funktionstüchtig. Leider ist das nicht so. Die Generation Z kommt und unterscheidet sich von der Generation Y. Es sind die jungen Leute, die ab Mitte, Ende der 1990er bis Anfang, Mitte der 2010er Jahre geboren wurden, dazu gibt es unterschiedliche Quellen. Jedenfalls machen sie jetzt ihr Schülerpraktikum stecken in der Berufsorientierungsphase, suchen Ausbildungs- oder Studienplätze oder versuchen den Berufseinstieg.

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Auf Instagram: Wie die Studierenden der Beuth Hochschule für Technik Personalmarketing für die Diakonie machen würden

Eins meiner letzten Herzensprojekte für die Diakonie vor meinem Wechsel zu den DRK Kliniken Berlin war ein Studierendenprojekt mit der Beuth Hochschule für Technik im Wintersemester 2019/20. Für das Projektseminar Dienstleistungsmarketing im Studiengang BWL – Digitale Wirtschaft war Professorin Dr. Annette Pattloch auf der Suche nach einem realen Business Case aus der Sozial- und Gesundheitswirtschaft gewesen, anhand dessen ihre Kursteilnehmer*innen den Zyklus einer Marketingkonzeption von der Zielgruppenanalyse bis zur Präsentation von Lösungsansätzen durchlaufen konnten. Das aktuelle Thema Personalmarketing für die neue Pflegeausbildung zur*zum Pflegefachfrau*mann, die 2020 startet, bot sich an. Heraus kamen spannende Ideen wie die Ansprache türkischer Wiedereinsteigerinnen nach der Familienphase als neue Bewerberzielgruppe oder eine bis ins Detail durchgeplante Instagram-Kampagne für die Generation Z.

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Pflegekräfte aus Tunesien und Madagaskar: Wie einem privaten Heim die betriebliche Integration gelingt

Im Haus der Generationen im Bayerischen Wolnzach haben weder die Bewohner, noch die Teams Berührungsängste gegenüber ausländischen Mitarbeitenden. Kommt doch ein Drittel der Pflegekräfte aus Madagaskar, dem Westbalkan oder Tunesien. „Ohne sie wären wir heute mit unserer Pflegeeinrichtung nicht da, wo wir sind“, sagt Inhaber Andreas Röhrich. Im Interview berichtet er über die betriebliche Integration der internationalen Pflegekräfte und entsprechende Maßnahmen. Danach kommt Personalvermittler Ben Said von AVS Forma zu Wort, der das Haus der Generationen in Wolnzach bei der Anwerbung tunesischer Pflegeazubis unterstützt.

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