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Digitale Dienstplanung und neue Arbeitszeitmodelle in der Pflege für mehr Mitarbeiterzufriedenheit

Pflegekräfte klagen über die vielen Spät- und Wochenenddienste, die dazu führen, dass Beruf und Familie schwer zu vereinbaren sind. Dazu kommt das häufige Einspringen für kranke Kollegen. Gleitzeit oder Home Office, wie in anderen Branchen längst Gang und Gäbe, kann man ihnen auch schwerlich anbieten. Wie lässt sich das Dilemma lösen? Wie lassen sich die Arbeitszeiten in der Pflege attraktiver gestalten, welche neuen Arbeitszeitmodelle in der Pflege lassen sich nutzen – um das dann im Personalmarketing als Arbeitgebervorteil zu bewerben? Der Träger Diako Thüringen sucht im Pilotprojekt „SITA“ Lösungsansätze über ein 12-Stunden-Schichtmodell, eine Dienstplanungs-App und ganz viel Mitarbeiter-Mitbestimmung. Prokurist Karsten Stüber berichtet.

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7 Tage arbeiten, 7 Tage frei: Flexible Arbeitszeitmodelle oder Schichtmodelle als Alleinstellungsmerkmal

Flexible Arbeitszeiten – die schreiben sich viele Arbeitgeber auf die Fahnen, doch oft ist es ein leeres Wort. Gut, da wird Gleitzeit angeboten, man kann eine Stunde früher kommen oder eine Stunde später gehen, aber ansonsten alles beim Alten. Home Office wird schon argwöhnisch betrachtet. „Mobiles Arbeiten ist für mich ein Instrument zur Überbrückung von privaten Notfällen“, hörte ich kürzlich aus einer Chefetage, „wenn die Arbeitszeitplanung eines Mitarbeiters grundsätzlich darauf basiert und ohne Home Office gar nicht funktioniert, kann das so nicht laufen.“ Ja, aber wieso denn nicht? Neue Arbeitszeitmodelle oder Schichtmodelle sind mit die besten Argumente im Personalmarketing.

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