SchlagwortInternationales Recruiting

Ausländische Pflegekräfte: „Der Pflegesektor internationalisiert sich immer mehr“

Einer der meistgelesenen Artikel hier in meinem Blog ist dieser: Chinesische Pflegekräfte in Deutschland: Herausforderungen der Rekrutierung. Das zeigt, wie wichtig das Thema ausländische Pflegekräfte gerade in den Sozial- und Pflegeberufen inzwischen geworden ist. Im März 2018 hatte ich in dem Artikel über die Sinologin Olivia Prauss berichtet, die sich mit YANGLAO Altenpflegeservices selbstständig gemacht hat und Pflegekräfte aus China nach Deutschland vermittelt. Nun konnte ich sie nach ihren Erfahrungen in den ersten Geschäftsjahren befragen und mit einer der Chinesinnen sprechen, die sie nach Deutschland geholt hat: Jingwen Zhang (22, siehe Foto) aus Panzhihua in China macht die Ausbildung zur Heilerziehungspflegeassistentin bei der Diakonie Kork. Im zweiten Anlauf hat sie es geschafft, in Deutschland Fuß zu fassen. Aus ihrer Geschichte lässt sich einiges lernen.

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Pflegekräfte aus Rumänien: „Probleme sofort ansprechen“

Seit einem Jahr sammelt die Ev. Stadtmission Karlsruhe Erfahrungen mit Pflegekräften aus Rumänien, inzwischen werden die Fühler auch nach China ausgestreckt. Wolfgang Betting, Mitglied des Vorstandes, berichtet über die Suche nach Kooperationspartnern, die Aufgabenverteilung ohne Integrationscoach und Missverständnisse bezüglich der ersten Gehaltszahlung.

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Was ausländische Pflegekräfte kosten und wie ihr die Vermittlung und Integration finanzieren könnt

Zehn Prozent der rund 1.500 Mitarbeitenden der Diakonie Wolfsburg kommen aus dem Ausland. In nur vier Jahren ist der Träger vom Pionier des internationalen Recruitings zum absoluten Profi im Vergleich zu anderen Projekten in der Branche geworden. Vorstand Ralf-Werner Günther macht kein großes Aufhebens um Vorstellungsgespräche per Skype oder die Finanzierung von Integrationsmaßnahmen. Für ihn ist das in der ohnehin international tickenden VW-Stadt alles ganz normal. Was ausländische Pflegekräfte kosten und wie ihr die Vermittlung und Integration finanzieren könnt, erzählt er im Interview.

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Altenpflege-Azubis aus dem Kosovo: „Ein Aufruf bei Facebook genügt“

Ich habe schon mehrmals über den Mariaberg e.V. geschrieben, einen sozialen Träger mit 1.700 Mitarbeitenden in abgelegener Lage auf der Schwäbischen Alb. Habe Ausbildungsleiter Michael Backhaus den Titel „Top-Recruiter“ verliehen, einen Film über die Erasmus-Auslandspraktika für Mitarbeiter*innen drehen lassen, über die neue „junge Linie“ in der Öffentlichkeitsarbeit berichtet und über die Nominierung für den ZEIT Karriere Award. Heute möchte ich im Interview mit Personalleiter Alexander Nübling das Ausbildungsprojekt Kosovo vorstellen. Der Mariaberg e.V. ist immer wieder für ein Best Practice-Beispiel gut – eben weil er sich wegen des Standortnachteils ständig etwas Neues einfallen lassen muss, um bei den Bewerbern auf dem Schirm zu bleiben.

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Interkulturelle Pflege Ausbildung für Geflüchtete und Multi-Kulti-Interessierte

Dass Bewerber einen hohen Anteil an Klienten und Kollegen mit Migrationshintergrund in einer Sozial- oder Gesundheitseinrichtung nicht unbedingt als negativ, sondern sogar als positives Alleinstellungsmerkmal wahrnehmen (Wenn das Konzept dazu stimmt!), hatte ich im Blogbeitrag „Mit Multi-Kulti gegen den Fachkräftemangel“ über den Gustav-Schatz-Hof in Kiel bereits geschildert. Das Robert Bosch Krankenhaus in Stuttgart hat sich diese Erkenntnis nun zunutze gemacht und eine Interkulturelle Pflege Ausbildung konzipiert.

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