SchlagwortInternationales Recruiting

Fachkräfte aus Rumänien bei der Ev. Stadtmission Karlsruhe: „Es ist wichtig, Probleme sofort anzusprechen“

Seit einem Jahr sammelt die Ev. Stadtmission Karlsruhe Erfahrungen mit Pflegekräften aus Rumänien, inzwischen werden die Fühler auch nach China ausgestreckt. Wolfgang Betting, Mitglied des Vorstandes, berichtet über die Suche nach Kooperationspartnern, die Aufgabenverteilung ohne Integrationscoach und Missverständnisse bezüglich der ersten Gehaltszahlung.

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Internationale Recruiting-Programme finanzieren: „Man blockt eine Summe im Etat und überzeugt den Aufsichtsrat mit guten Argumenten“

Zehn Prozent der rund 1.500 Mitarbeitenden der Diakonie Wolfsburg kommen aus dem Ausland. In nur vier Jahren ist der Träger vom Pionier des internationalen Recruitings zum absoluten Profi im Vergleich zu anderen Projekten in der Branche geworden. Vorstand Ralf-Werner Günther macht kein großes Aufhebens um Vorstellungsgespräche per Skype oder die Finanzierung von Integrationsmaßnahmen. Für ihn ist das in der ohnehin international tickenden VW-Stadt alles ganz normal.

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Altenpflege-Azubis aus dem Kosovo: „Ein Aufruf bei Facebook genügt – und wir haben genug Bewerbungen“

Ich habe schon mehrmals über den Mariaberg e.V. geschrieben, einen sozialen Träger mit 1.700 Mitarbeitenden in abgelegener Lage auf der Schwäbischen Alb. Habe Ausbildungsleiter Michael Backhaus den Titel „Top-Recruiter“ verliehen, einen Film über die Erasmus-Auslandspraktika für Mitarbeiter*innen drehen lassen, über die neue „junge Linie“ in der Öffentlichkeitsarbeit berichtet und über die Nominierung für den ZEIT Karriere Award. Heute möchte ich im Interview mit Personalleiter Alexander Nübling das Ausbildungsprojekt Kosovo vorstellen. Der Mariaberg e.V. ist immer wieder für ein Best Practice-Beispiel gut – eben weil er sich wegen des Standortnachteils ständig etwas Neues einfallen lassen muss, um bei den Bewerbern auf dem Schirm zu bleiben.

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Interkulturelle Krankenpflege-Ausbildung für Geflüchtete und Multi-Kulti-Interessierte

Dass Bewerber einen hohen Anteil an Klienten und Kollegen mit Migrationshintergrund in einer Sozial- oder Gesundheitseinrichtung nicht unbedingt als negativ, sondern sogar als positives Alleinstellungsmerkmal wahrnehmen (Wenn das Konzept dazu stimmt!), hatte ich im Blogbeitrag „Mit Multi-Kulti gegen den Fachkräftemangel“ über den Gustav-Schatz-Hof in Kiel bereits geschildert. Das Robert Bosch Krankenhaus in Stuttgart hat sich diese Erkenntnis nun zunutze gemacht und eine so genannte „Interkulturelle Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege“ konzipiert.

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Audioumfrage: Was haben Sie über internationales Recruiting gelernt?

Während wir den Teilnehmer*innen unseres „Fachtags Internationales Recruiting“ am 9. April bei der Diakonie Deutschland die rechtlichen, kulturellen und strategischen Herausforderungen der Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland darstellten, dachte ich oft im Stillen: „Das hört sich ja vielleicht doch ziemlich beängstigend an. Wer wird denn noch freiwillig ein solches Projekt starten, nachdem er gehört hat, wie komplex das Ganze ist?“ Nach den Recherchen für mein Buch über die Rekrutierung in der großen, weiten Welt bin ich zwar sicher: Je besser man informiert und vorbereitet ist, desto höher sind die Erfolgschancen. Andererseits lässt sich auf das Wagnis vielleicht doch nur derjenige ein, der nicht weiß, was auf ihn zukommt?

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