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Sieben Tipps, mit denen Sie bei Neueröffnung eines Pflegeheims schnell viele Pflegekräfte rekrutieren können

[Werbung] Bedingt durch den demografischen Wandel gibt es immer mehr pflegebedürftige Menschen in Deutschland. Potenzial genug, um jede Menge neue Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste zu gründen. Wenn da nicht das Problem mit dem Fachkräftemangel wäre. Wer ein neues Pflegeheim eröffnet, braucht ganz schnell einige Dutzend neue Pflegefachkräfte. Doch wie soll man die auf dem leergefegten Bewerbermarkt finden? Ich habe mit Geschäftsführer Felix Schulz von der Personalvermittlung Pflege Recrutio gesprochen, die sich auf Heimeröffnungen spezialisiert hat, und mir erklären lassen, wie es funktioniert. Aus dem Gespräch haben sich folgende sieben Tipps herauskristallisiert.

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Personalmarketing Kampagnen und Plakate für Pflegekräfte 2019: Eine Galerie aus Berlin

„Personalmarketing findet nicht im luftleeren Raum statt, sondern integriert sich immer in einen ganzen Kosmos aus Arbeitgeberkampagnen und entfaltet seine Wirkung in Wechselwirkung zu diesen.“ Das ist ein wichtiges Zitat aus meinem neuen Buch „Generation Z to go für Sozial- und Pflegeeinrichtungen“ (Walhalla Verlag, 2020).  Ich gehe darum stets mit meiner Smartphonekamera im Anschlag durch die Stadt und fotografiere die Kampagnen für Pflegekräfte, die mir über den Weg laufen (und im Übrigen auch Arbeitgeberkampagnen aus anderen Branchen). Hier eine Galerie – nur für die Pflege – aus 2019. Mailt mir gerne weitere Fotos an redaktion [at] maja-roedenbeck.de.

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Passgenaues Recruiting per Matching-Funktion: Ein strukturierter Test der Pflegekräfte-Plattform Care Rockets

Mein aktueller Recruiting Tool Test für die Diakonie ist soeben zu Ende gegangen und ich kann euch nun von den Ergebnissen berichten. Diesmal hatten wir uns den Anbieter Care Rockets vorgenommen.

Dieser Artikel wurde am 11.11.19 aktualisiert.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

  • Care Rockets ist eine Recruiting Plattform für Pflegekräfte, über die sich nicht die Kandidaten bei den Unternehmen, sondern die Unternehmen bei den Kandidaten bewerben.
  • Zwei von fünf testenden Trägern erzielten sehr gute Ergebnisse mit dem Tool und konnten insgesamt drei Einstellungen innerhalb kurzer Zeit vornehmen. Einer der Träger wird an fünf Standorten langfristig mit Care Rockets weiterarbeiten. Bei zwei der bisher weniger erfolgreichen Träger wurde die Testphase verlängert, um noch aussagekräftigere Erfahrungswerte zu erzielen.
  • Die Software und den Support des Anbieters bewerteten die testenden Träger als sehr gut, hatten aber einige Verbesserungsvorschläge.
  • Unter den modernen digitalen Recruiting Tools ist Care Rockets eines der teureren. Die Beratungsleistungen und Feedback-Möglichkeiten sind umfangreich. Die Cost per Hire liegt zum jetzigen Stand für unser gesamtes Pilotprojekt bei 4.733 Euro netto. Drei Bewerbungsprozesse laufen noch. Sollten weitere Einstellungen erfolgen, muss die Cost per Hire neu berechnet werden. Betrachtet man den erfolgreichsten Träger im Pilotprojekt einzeln (1 Stellenanzeige, 2 Einstellungen), liegt dort die Cost per Hire bei 3.450 Euro netto. Mit den Sonderkonditionen, die Care Rockets der Diakonie bietet (siehe unten), kann die Cost per Hire gesenkt werden.
  • Aus den Rückmeldungen der Kandidaten, die unsere Stellenangebote aktiv abgelehnt haben, lassen sich wichtige Rückschlüsse für den Weiterentwicklungsbedarf in den Unternehmen ableiten.
  • Als Schulnote wurde durchschnittlich eine 2,4 für das Tool vergeben. Die zusammenfassende Beurteilung der Träger: „Recruiting am Puls der Zeit“

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Bewerber beschwert sich bei Twitter öffentlich über Ausbildungsstätte

Liebe Personaler*innen im Sozial- und Gesundheitswesen, DAS passiert, wenn wir nicht gut arbeiten:

Ich bin sehr dankbar, dass er öffentlich seinen Unmut kundtut. Denn so habe ich mal einen schlagkräftigen Beweis, den ich zeigen kann. Werde mit der Ausbildungsstätte sprechen.

Recruitment bei Buurtzorg: „Die Pflegekräfte kommen von ganz allein“

Schon lange wollte ich mich hier im Blog einmal mit Buurtzorg (sprich: Bürt-Sorg) beschäftigen. Falls es jemanden gibt, der noch nicht davon gehört hat, obwohl der Anbieter in unserer Branche derzeit in aller Munde ist, fasst Wikipedia es so zusammen: „Buurtzorg ist eine niederländische Organisation zur häuslichen Altenpflege, die wegen ihres neuen Ansatzes, unabhängige Pflegeteams aufzustellen, dabei qualitativ hochwertige Pflege zu leisten und dennoch bei einem niedrigen Kostenlevel zu arbeiten, für internationale Aufmerksamkeit sorgt.“ Der Name bedeutet „Nachbarschaftshilfe“. Auf dem 15. Contec Forum am 17. Januar in Berlin hatte ich nun die Gelegenheit, einen Vortrag von Gunnar Sander von Sander Pflege zu hören, der das Buurtzorg-Prinzip vor einem Jahr nach Deutschland (genauer gesagt ins Münsterland) geholt hat. Der folgende Artikel ist der leichteren Lesbarkeit wegen als Interview formuliert, jedoch hat ein persönliches Interview nicht stattgefunden, sondern ich habe die Fragen und Antworten der Struktur des Vortrags nachempfunden.

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