MaximNoise_Da-Sein_Buehne_1024x576_finalPromi unterstützt soziales Projekt – das hat es schon immer gegeben. Nur dass die Promis heute nicht mehr „Schirmherren“ heißen, sondern „Influencer“. Und dass sie keine Seifenopern-Stars mehr sind, sondern YouTuber oder Instagrammer. Die Diakonie Deutschland, die bereits seit 2011 Bewerberkommunikation in digitalen Netzwerken wie Facebook, YouTube, WhatsApp, Instagram, WordPress, Soundcloud und Twitter macht und auch groß angelegte Produkttests mit digitalen Recruiting-Tools wie Talentry, Mobilejob, Talentwunder oder Smoope durchführt, hat nun als logische Fortsetzung ihrer Aktivitäten in den digitalen Kanälen eine Kooperation mit dem Musiker und YouTuber MaximNoise gestartet. Bereits beim Kirchentag 2017 in Berlin war er am Aktionsstand unserer Nachwuchskampagne „SOZIALE BERUFE kann nicht jeder“ mit einer einstündigen Show aufgetreten und hatte die jungen Besucher zur Ausbildungspantomime animiert:

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Im Oktober 2017 ging nun das Musikvideo „Da sein“ online, das MaximNoise in diakonischen Einrichtungen gedreht hat und an dessen Ende er über die sozialen Berufe und das Karriereportal der Diakonie spricht. Bereits nach vier Wochen verzeichnet das Video rund 53.000 Aufrufe. Die Zahl der Nutzer (im Idealfall Bewerber), die über YouTube auf das Karriereportal der Diakonie gelangen, hat sich verdoppelt. Wir finden: Ziel erreicht!

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Weitere gemeinsame Projekte mit MaximNoise sind in Vorbereitung – zum Beispiel seine Einbindung beim geplanten Aktionstag Altenpflege im Mai 2018.

Unsere Learnings zum Thema Influencer-Marketing im Sozial- und Gesundheitswesen

Influencer haben eine andere Aufgabe als Schirmherren

Influencer werden nicht mehr vor allem dafür benötigt, um hübsch in die Kamera zu lächeln, damit auch ein paar Medien Notiz von Projekt xy nehmen, sondern dafür, die Botschaft des Projekts direkt in der Zielgruppe zu verbreiten. Angesichts der Reizüberflutung in digitalen Kanälen gar nicht so leicht! Der Einsatz von Influencern im Personalmarketing und Employer Branding des Sozial- und Gesundheitswesens ist dabei noch einmal ein ganz spezieller und vielversprechender Ansatz. Gerade in der Altenpflege gibt es viele szenebekannte YouTuber, die den Beruf mit allen seinen Licht- und Schattenseiten authentisch in den Fokus rücken.

Influencer-Marketing kostet Geld

Die Preise sind Verhandlungssache, aber in jedem Fall nicht supergünstig. Mehrere tausend Euro pro Kooperationsprojekt (Auftritt, Video) sollten Sie einplanen.

Die Auswahl des richtigen Influencers ist entscheidend

Idealerweise finden Sie einen Influencer, der schon bekannt genug ist, um eine breite Zielgruppe zu erreichen, aber auch noch kein Überflieger mit Millionen Fans, der für vieles Werbung macht und für nichts so richtig steht. Auf jeden Fall sollte er eine ganz persönliche Beziehung zu den Sozial- und Pflegeberufen haben, so wie MaximNoise, der eine Ausbildung zum Rettungssanitäter gemacht hat und dem soziale Themen aus der eigenen Biografie heraus eine Herzensangelegenheit sind.

Influencer haben ihren eigenen Kopf 😉

Wir bemühen uns seit Jahren, im Personalmarketing nicht mehr mit den klassischen Bildern von Pflege und Erziehung zu arbeiten, die schon altbekannt sind und in den Augen unserer Bewerbern als angestaubt empfunden werden: strahlende Kinderaugen, junge Hand in älterer Hand, Blutdruck messen und Kaffeetrinken im Seniorenheim… Im Employer Branding-Film der Diakonie haben wir stattdessen darauf gesetzt, Diakonie auf dem Bauernhof, im Fußball-Fanclub, im Kiez-Imbiss, auf dem Sportplatz, im Nordseesturm und im Proberaum zu zeigen – mit der Botschaft: Arbeiten bei der Diakonie ist vielfältiger als ihr denkt! MaximNoise hat nun in seinem Video wieder die oben genannten klassischen Szenen aus Pflege und Erziehung eingefangen – aber irgendwie funktioniert es trotzdem! Im Kontext mit seiner jungen Stimme, im Kontext seiner anderen Videos, die mit schwarz-weiß Effekten arbeiten oder auch vor krassen Darstellungen nicht zurückschrecken, und gefilmt mit der Handykamera, die unaufdringlich ganz nah rangehen und ein Teil der Szene werden kann, ist „Da sein“ ebenso schön anzusehen wie anzuhören.

Von einem Influencer kann man viel lernen

Wenn wir aus nächster Nähe beobachten, wie MaximNoise auf Menschen zugeht, können selbst wir, obwohl unser Kerngeschäft die Arbeit mit Menschen ist, noch viel lernen! Er interessiert sich für jeden, der ihm gegenübersteht, stellt Fragen, merkt sich Namen, schaut dir aufmerksam in die Augen, jongliert gekonnt zwischen Smalltalk und den ernsten Themen des Lebens, fasst an und lässt sich anfassen, stellt Verbindungen zwischen seinen eigenen Erfahrungen und denen seines Publikums her und schafft in Nullkommanix ein Gemeinschaftsgefühl. Jeder Personaler, der es schafft, so mit seinen Bewerbern umzugehen, wird keine Personalsorgen mehr haben!

P.S. Für diakonische Einrichtungen, die MaximNoise für einen Auftritt buchen möchten, stellen wir gerne den Kontakt her!