KategorieArbeitszeitmodelle

Home Office oder Gleitzeit können Arbeitgeber ihren Mitarbeiter*innen in Sozial- und Pflegeberufen schwerlich anbieten – denn wie soll eine Pflegekraft einen Patienten aus dem heimischen Büro betreuen, wie soll ein Schichtdienstplan gestaltet werden, wenn Erzieher morgens in die Wohngruppe kommen, wann sie wollen? Die Blogartikel aus dieser Kategorie zeigen, dass es dennoch Möglichkeiten gibt, auch im Sozial- und Gesundheitswesen neue Arbeitszeitmodelle zu etablieren, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen. Sei es die „7 Tage arbeiten, 7 Tage frei“-Strategie, ein 12-Stunden-Schichtmodell wie in Österreich oder eine Dienstplan-App, die die Vorlieben der Mitarbeitenden per Algorithmus „erlernt“ und dabei mit der Zeit Dienstpläne schreibt, die allen immer besser gefallen. Auch möglich: Dass die Mitarbeitenden merken, dass auch neue Arbeitszeitmodelle ihre Tücken haben, und zufriedener zum klassischen Dienstplan zurückkehren.

Digitale Dienstplanung und neue Arbeitszeitmodelle in der Pflege für mehr Mitarbeiterzufriedenheit

Pflegekräfte klagen über die vielen Spät- und Wochenenddienste, die dazu führen, dass Beruf und Familie schwer zu vereinbaren sind. Dazu kommt das häufige Einspringen für kranke Kollegen. Gleitzeit oder Home Office, wie in anderen Branchen längst Gang und Gäbe, kann man ihnen auch schwerlich anbieten. Wie lässt sich das Dilemma lösen? Wie lassen sich die Arbeitszeiten in der Pflege attraktiver gestalten, welche neuen Arbeitszeitmodelle in der Pflege lassen sich nutzen – um das dann im Personalmarketing als Arbeitgebervorteil zu bewerben? Der Träger Diako Thüringen sucht im Pilotprojekt „SITA“ Lösungsansätze über ein 12-Stunden-Schichtmodell, eine Dienstplanungs-App und ganz viel Mitarbeiter-Mitbestimmung. Prokurist Karsten Stüber berichtet.

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7 Tage arbeiten, 7 Tage frei: Flexible Arbeitszeitmodelle oder Schichtmodelle als Alleinstellungsmerkmal

Flexible Arbeitszeiten – die schreiben sich viele Arbeitgeber auf die Fahnen, doch oft ist es ein leeres Wort. Gut, da wird Gleitzeit angeboten, man kann eine Stunde früher kommen oder eine Stunde später gehen, aber ansonsten alles beim Alten. Home Office wird schon argwöhnisch betrachtet. „Mobiles Arbeiten ist für mich ein Instrument zur Überbrückung von privaten Notfällen“, hörte ich kürzlich aus einer Chefetage, „wenn die Arbeitszeitplanung eines Mitarbeiters grundsätzlich darauf basiert und ohne Home Office gar nicht funktioniert, kann das so nicht laufen.“ Ja, aber wieso denn nicht? Neue Arbeitszeitmodelle oder Schichtmodelle sind mit die besten Argumente im Personalmarketing.

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