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#ActiveSourcersAgainstCorona: Macht Active Sourcing im Pflegekräfte Recruiting Sinn?

Macht Active Sourcing im Recruiting von Pflegekräften und anderen Berufen im Sozial- und Gesundheitswesen Sinn? Diese Frage treibt mich schon lange um. Ich habe hier im Blog versucht, mich dem Thema zu nähern. Indem ich zweimal den Active Sourcing Award begleitet und eine Umfrage zur Erfahrung von Mitarbeitenden in Sozial- und Pflegeeinrichtungen mit XING und LinkedIn durchgeführt habe. Ich habe Fachkräfte in Karrierenetzwerken angeschrieben, aber noch nie die Zeit gehabt, mich einmal wirklich richtig reinzuknien. Umso begeisterter war ich, als mir Wolfgang Brickwedde anbot, mit den DRK Kliniken Berlin bei der Aktion #ActiveSourcersAgainstCorona mitzumachen. Die perfekte Gelegenheit, um einmal tiefer in die Methode einzutauchen.

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Die 2. aktualisierte Auflage ist da: Recruiting to go für Sozial- und Pflegeeinrichtungen

Recruiting to go BuchcoverDas Standardwerk zur Personalgewinnung im Sozial- und Gesundheitswesen heißt „Recruiting to go für Sozial- und Pflegeeinrichtungen – Sofort einsetzbare Ideen, Tipps und Tools zur zeitgemäßen Personalgewinnung“  (Amazon Affiliate Link). Es ist seit März 2020 in der 2. aktualisierten Auflage erhältlich. Erstveröffentlichung war 2017 im Walhalla Fachverlag. Jetzt auch mit Infos zu Google Jobs.

Aus dem Klappentext: Bewerberbedürfnisse verstehen, niederschwellige Bewerbungsmöglichkeiten bieten, Onepager, Microsites oder Karriereblogs aufbauen, Stellenanzeigen aufpolieren, passive Bewerber finden,  Kandidaten in sozialen Netzwerken direkt ansprechen, Big Data nutzen – die Anforderungen an Personalbeschaffer werden immer umfangreicher. Dieser Fachratgeber verschafft Ihnen einen Überblick über alle Themen, die Sie auf dem Schirm haben sollten.

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Passgenaues Recruiting per Matching-Funktion: Ein strukturierter Test der Pflegekräfte-Plattform Care Rockets

Mein aktueller Recruiting Tool Test für die Diakonie ist soeben zu Ende gegangen und ich kann euch nun von den Ergebnissen berichten. Diesmal hatten wir uns den Anbieter Care Rockets vorgenommen.

Dieser Artikel wurde am 11.11.19 aktualisiert.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

  • Care Rockets ist eine Recruiting Plattform für Pflegekräfte, über die sich nicht die Kandidaten bei den Unternehmen, sondern die Unternehmen bei den Kandidaten bewerben.
  • Zwei von fünf testenden Trägern erzielten sehr gute Ergebnisse mit dem Tool und konnten insgesamt drei Einstellungen innerhalb kurzer Zeit vornehmen. Einer der Träger wird an fünf Standorten langfristig mit Care Rockets weiterarbeiten. Bei zwei der bisher weniger erfolgreichen Träger wurde die Testphase verlängert, um noch aussagekräftigere Erfahrungswerte zu erzielen.
  • Die Software und den Support des Anbieters bewerteten die testenden Träger als sehr gut, hatten aber einige Verbesserungsvorschläge.
  • Unter den modernen digitalen Recruiting Tools ist Care Rockets eines der teureren. Die Beratungsleistungen und Feedback-Möglichkeiten sind umfangreich. Die Cost per Hire liegt zum jetzigen Stand für unser gesamtes Pilotprojekt bei 4.733 Euro netto. Drei Bewerbungsprozesse laufen noch. Sollten weitere Einstellungen erfolgen, muss die Cost per Hire neu berechnet werden. Betrachtet man den erfolgreichsten Träger im Pilotprojekt einzeln (1 Stellenanzeige, 2 Einstellungen), liegt dort die Cost per Hire bei 3.450 Euro netto. Mit den Sonderkonditionen, die Care Rockets der Diakonie bietet (siehe unten), kann die Cost per Hire gesenkt werden.
  • Aus den Rückmeldungen der Kandidaten, die unsere Stellenangebote aktiv abgelehnt haben, lassen sich wichtige Rückschlüsse für den Weiterentwicklungsbedarf in den Unternehmen ableiten.
  • Als Schulnote wurde durchschnittlich eine 2,4 für das Tool vergeben. Die zusammenfassende Beurteilung der Träger: „Recruiting am Puls der Zeit“

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Recruitment bei Buurtzorg: „Die Pflegekräfte kommen von ganz allein“

Schon lange wollte ich mich hier im Blog einmal mit Buurtzorg (sprich: Bürt-Sorg) beschäftigen. Falls es jemanden gibt, der noch nicht davon gehört hat, obwohl der Anbieter in unserer Branche derzeit in aller Munde ist, fasst Wikipedia es so zusammen: „Buurtzorg ist eine niederländische Organisation zur häuslichen Altenpflege, die wegen ihres neuen Ansatzes, unabhängige Pflegeteams aufzustellen, dabei qualitativ hochwertige Pflege zu leisten und dennoch bei einem niedrigen Kostenlevel zu arbeiten, für internationale Aufmerksamkeit sorgt.“ Der Name bedeutet „Nachbarschaftshilfe“. Auf dem 15. Contec Forum am 17. Januar in Berlin hatte ich nun die Gelegenheit, einen Vortrag von Gunnar Sander von Sander Pflege zu hören, der das Buurtzorg-Prinzip vor einem Jahr nach Deutschland (genauer gesagt ins Münsterland) geholt hat. Der folgende Artikel ist der leichteren Lesbarkeit wegen als Interview formuliert, jedoch hat ein persönliches Interview nicht stattgefunden, sondern ich habe die Fragen und Antworten der Struktur des Vortrags nachempfunden.

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Aktuelle Seminare und Vorträge von Maja Roedenbeck Schäfer

Oktober 2020

30.10.20 in Berlin: Recruiting #GenZ – Vom Influencer Marketing bis zum Social Recruiting Tool: Kanäle, Methoden und Personalentwicklung für Ihren Nachwuchs (Quadriga Hochschule, Anmeldung hier)

August 2020

28.8.20 in Leipzig: Generation Z – Nachwuchs finden und binden. Sofort einsetzbare Ideen, Tipps und Tools für Sozial- und Gesundheitseinrichtungen (Walhalla Fortbildungsprogramm, Anmeldung hier)

 

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