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Die Unbelehrbaren: Beratungsresistenz bei Personaler*innen

Immer wieder begegne ich bei Veranstaltungen Personalern aus dem Sozial- und Gesundheitswesen, die jeden Verbesserungs- oder Methodenvorschlag zur Personalgewinnung, den ich liefere, mit den Worten „Machen wir schon, funktioniert nicht“ abschmettern. Jeden einzelnen Vorschlag. Sie machen mich wahnsinnig. Im Stillen denke ich: „Dann schließ‘ eben deine Stationen und Wohngruppen, fühl‘ dich weiter als wehrloses Opfer des Fachkräftemangels und buch‘ mich nicht für einen Vortrag.“ Aber vielleicht ist es an der Zeit, mal erwachsen zu hinterfragen, was da eigentlich genau passiert. Schließlich steckt keine Besserwisserei, sondern echte Verzweiflung dahinter.

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Braucht das Sozial- und Gesundheitswesen digitale Recruiting Tools?

Mobilejob, Talentry, Talentwunder und wie sie alle heißen: Bei unserem Fachtag „Digitale Recruiting Tools“ im November 2017 habe ich den Teilnehmer*innen die Frage gestellt: Braucht das Sozial- und Gesundheitswesen digitale Recruiting Tools? Leider ist die Skepsis in unserer Branche ja immer noch sehr groß. Aber die Fachtagsteilnehmer*innen sind zumindest bekehrt 😉

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Gut, haben wir das also geklärt, digitale Recruiting Tools brauchen wir auf jeden Fall! Aber welche Tools gibt es da eigentlich? Weiterlesen

Zeitgemäße Stellenanzeigen gestalten und formulieren

Stellenanzeigen haben sich in jüngerer Zeit rasant weiterentwickelt. Viele Unternehmen binden in den Onlinestellenbörsen bereits Videos oder Audios in ihre Stellenanzeigen ein, wählen emotionale Formulierungen und sprechen den Bewerber direkt und herzlich oder humorvoll an. Erste Stellenanzeigen werden in Anlehnung an die gewohnte Smartphone-Oberfläche im Kachel-Format gestaltet (http://bit.ly/25Ju9EH), sodass Bewerber spielerisch per Klick auf bestimmte Buttons mehr über ihre Aufgaben, das Unternehmen oder Mitarbeitermeinungen erfahren können. Mutige Stellenanzeigen (http://bit.ly/25Ju7wq) erhalten viel Aufmerksamkeit in den Social Media, Sonderformate wie Youtube-Stellenanzeigen (http://bit.ly/1RW6QxL) oder Stellenanzeigen bei 66seconds.com werden ausprobiert. Dem gegenüber stehen die altmodischen Stellenanzeigen aus dem Bereich Pflege und Soziales, die sich laut Experten seit 50(!) Jahren kaum verändert haben. Dabei gibt es auch ohne digitale Gimmicks einige Stellschrauben, um die eigene Stellenanzeige auf den neuesten Stand zu bringen. Hier habe ich ein paar Tipps zur Gestaltung einer zeitgemäßen Stellenanzeige für Sie zusammengestellt.

Asklepios-Kliniken Hamburg suchen per großflächiger S-Bahn-Außengestaltung nach Pflege-Azubis

Foto: Asklepios

Foto: Asklepios

Hier ein Best Practice-Beispiel für die Nachwuchsgewinnung in der Pflege, das allerdings sicher einiges kostet:

Asklepios-Kliniken Hamburg: Suche nach Pflege-Azubis per S-Bahn-Reklame, kma-online.de, 30.6.15

„SOZIALE BERUFE kann nicht jeder“ testet neuen Recruiting-Kanal: karriereradio.fm

Neue Wege der Personalgewinnung poppen wie die Pilze aus dem Boden. Man kann nicht überall dabei sein, schließlich kostet das alles auch Geld und Nerven. Aber wer sich als Arbeitgeber vornimmt, zum Beispiel einmal im Jahr etwas Neues auszuprobieren, der bleibt im Gespräch und läuft nicht Gefahr, abgehängt zu werden. Besonders interessant: Wenn es gelingt, beim Launch einer ganz neuen Recruiting-Form dabei zu sein. Denn da lassen sich meist gute Sonderkonditionen heraushandeln und man wird im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Anbieters als Referenz genannt, wodurch sich ein zusätzlicher Werbeeffekt ergibt.

So hat „SOZIALE BERUFE kann nicht jeder„, die Recruiting-Kampagne der Diakonie, im Jahr 2013 eine Maßnahme auf den damals brandneu in der Vermarktung befindlichen Digitalen Schwarzen Brettern (DSBs) in Schulen gestartet. Zwei verschiedene Spots liefen über vier Wochen auf 500 DSBs in 250 Schulen deutschlandweit (Hier geht’s zu Spot 1 und Spot 2). Da die Spots bei den Schulleitungen so gut ankamen, wurde die Laufzeit sogar kostenlos verlängert.

Im Jahr 2015 testet „SOZIALE BERUFE kann nicht jeder“ nun einen neuen Weg des Recruitings: karriereradio.fm. Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung und Auswertung der Aktion!

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Im Januar 2015 startet KarriereRadio.FM, ein Internetradiosender, dessen Vorbild Werken.FM in den Niederlanden bereits sehr erfolgreich ist, in Deutschland. Aktuelle Musik wechselt sich ab mit Beiträgen aus dem Bereich Arbeitgebermarketing, Neuigkeiten vom Arbeitsmarkt, Stellenanzeigen und Bewerberprofilen. Recruitainment („unterhaltsame Personalgewinnung“) lautet das Motto.

Zum Deutschland-Launch von karriereradio.fm wird es von Januar bis März 2015 eine Kooperation mit „SOZIALE BERUFE kann nicht jeder“ geben: Je 60minütige Radiosendungen mit Projektleiterin Maja Schäfer zur Kampagne und zu ihrem Fachbuch „Personalgewinnung in der Pflege“ sowie zehn 15minütige Sendungen mit Vertretern diakonischer Einrichtungen werden in Wiederholungsschleifen auf karriereradio.fm ausgestrahlt. In der KarriereRadio.FM-Mediathek sind alle Sendungen unbegrenzt abrufbar. Hier geht’s zum Live-Player!

Es wird ein komplettes, rundes Programm produziert, das unterschiedliche Bereiche in den sozialen Berufen vorstellt. Eine große Rolle spielen dabei natürlich auch die unterschiedlichen Gesprächspartner vom Azubi bis zum Leiter eines Verantwortungsbereiches. So werden auch alle Berufe und Ausbildungsberufe im sozialen Bereich vertont und gesendet.

In den Stellenanzeigen auf dem dazugehörigen, übrigens für alle inserierenden Arbeitgeber kostenlosen KarriereJobportal.DE werden die Audiointerviews verlinkt. Darüberhinaus werden die Stellenanzeigen bei Indeed veröffentlicht. Die Diakonie und ihre Kampagne „SOZIALE BERUFE kann nicht jeder“ werden in den PR-Maßnahmen zum Launch von KarriereRadio.FM als Kooperationspartner genannt, Werbespots zur Kooperation werden geschaltet.

Da KarriereRadio.FM als Internetradiosender in den Social Media stark vernetzt ist, werden alle Radiosendungen mit einem Foto der Gesprächspartner sowie einem kurzen Text zum Inhalt bei Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn, Google+, Slideshare, Youtube und Pinterest gepostet und veröffentlicht.

Das Projektteam von „SOZIALE BERUFE kann nicht jeder“ hat die Ergebnisse der Kooperation dokumentiert und den diakonischen Einrichtungen in Form einer Bewertung und Handlungsempfehlung zu dieser neuen Form des Recruitings zur Verfügung gestellt. Hier finden Sie die Auswertung!

KFM-Team

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