Kategorie: Active Sourcing

In diesen Blogbeiträgen geht es um die Frage, ob die Methode des Active Sourcing – auch Direktansprache oder Abwerbung genannt – für Sozial- und Pflegeberufe sinnvoll angewandt werden kann. Kritiker meinen, Mitarbeitende in diesen Professionen hätten keine Profile bei XING oder LinkedIn und empfänden es als aufdringlich oder doch zumindest ungewohnt, von Arbeitgebern direkt angesprochen zu werden und einen Job angeboten zu bekommen. Doch damit liegen sie falsch. Beispielsweise sind Altenpfleger durchaus bei XING vertreten und bei einer Active Sourcing Challenge konnte eine Kitaleitung über das Recruiting-Tool Talentwunder gefunden werden. Nur mit der Direktansprache hapert es noch etwas, hier gibt es im Sozial- und Gesundheitswesen wenig Know How, wie sie professionell und erfolgsversprechend aussehen kann. Umso wichtiger, aus den wenigen Pilotprojekten in der Branche zu lernen.

Internes Recruiting vs. externe Personalberatung: „Wie beim Essen – meist kocht man, aber manchmal bestellt man was“

Die meisten Sozial- und Gesundheitsunternehmen haben inzwischen eigene Recruiter-Stellen geschaffen oder ganze Recruiting-Abteilungen aufgebaut, um Geld für Dienstleister zu sparen. Trotzdem wird bei der Besetzung von Führungspositionen (aber selbst bei kaufmännischen Vakanzen in der Personalabteilung habe ich es schon erlebt) oft automatisch eine externe Personalberatung beauftragt und nicht auf die interne Recruitingstrategie vertraut. Maria Graf, Geschäftsführerin der Personalberatung Graf Consulting, kennt aus eigener Berufserfahrung beide Perspektiven. Im Interview erklärt sie die Vorteile von externen Experten, sagt aber auch, wann sich ein Unternehmen ins eigene Fleisch schneidet, wenn es nicht vorher die internen Recruiting-Kapazitäten und Kompetenzen prüft.

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Active Sourcing Skills für das Team: Auch im Gesundheitswesen nicht verkehrt

Auch wenn Active Sourcing bisher nicht zum Standardarbeitsalltag im Recruiting Team der DRK Kliniken Berlin gehörte, haben wir im Rahmen verschiedener Projekte bereits Erfahrungen damit gesammelt. Sie haben uns ermutigt, unsere Kompetenzen in dem Bereich auszubauen und die Methode nun auch inhouse anzuwenden. So habe ich also nach längerer Zeit mal wieder eine Teamschulung anberaumt und Anika Schoetzau als externe Dozentin eingeladen. Sie ist studierte Psychologin mit viel Erfahrung im Personalbereich und freiberufliche Sourcerin. Im Interview gibt sie spannende Insights.

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Ein Kraftakt mit vielen Disziplinen: Recruiting fürs Herzkatheterlabor

Durch Elternzeiten und den Wechsel einer Kollegin auf die Intensivstation entstehen im Herzkatheterlabor mehrere Vakanzen gleichzeitig. Zuvor war das Team zwei Jahre lang stabil gewesen. Was tun? In diesem Arbeitsbericht lasse ich euch an einer nicht ganz einfachen Reise teilhaben. Von intensiven Gesprächen zum Stellenanzeigentext über die enge Begleitung von externen Active Sourcerinnen bis hin zur flexiblen Reaktion auf unerwartete Wendungen gibt es viele Faktoren, die zum Erfolg beitragen können.

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