KategorieRecruiting Strategie

Wer erfolgreiche Personalbeschaffung machen will, braucht eine Recruiting Strategie – anstatt Einzelmaßnahmen nach Bauchgefühl durchzuführen. Ein Employer Branding Strategieprozess gehört genauso zur Recruitment Strategie wie eine gute Stellenbeschreibung für den unternehmenseigenen Recruiter und eine regelmäßige Evaluation der Recruiting Maßnahmen und Kanäle. Fehler machen ist erlaubt, aber man sollte daraus lernen und seine Recruiting Strategie weiterentwickeln und verbessern.

100 Tage bei den DRK Kliniken Berlin: Corona-Krise, Facebook-Optimierung und Mitarbeiter-Video-Produktion

Schon drei Monate bin ich jetzt bei den DRK Kliniken Berlin und möchte euch heute zum zweiten Mal einen kleinen Einblick in meine Arbeit geben. Zusammenfassend kann man sagen: Ich habe nicht hundert Tage beobachtet und im stillen Kämmerlein an der perfekten Recruitingstrategie getüftelt. Um sie dann am vergangenen Freitag – Tag 100 – feierlich zu präsentieren.

Die 100-Tage-Taktik, die anscheinend viele neue Leitungskräfte verfolgen, habe ich noch nie verstanden. Wer 100 Tage lang nichts tut, ist doch danach schon total festgefahren. Wurde von verschiedenen Lagern in Beschlag genommen und vom neuen Unternehmen verschluckt. Schwer, dann in den Arbeitsmodus zurückzufinden, oder nicht? Meine Herangehensweise sieht jedenfalls anders aus.

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Sieben Schritte zum erfolgreichen Recruiting in Sozial- und Pflegeeinrichtungen (aus: Blätter der Wohlfahrtspflege 03/2019)

Mein Artikel „Sieben Schritte zum erfolgreichen Recruiting in Sozial- und Pflegeeinrichtungen“ ist soeben in der Zeitschrift „Blätter der Wohlfahrtspflege 03/2019“ erschienen. Mit freundlicher Genehmigung des Nomos Verlages darf ich ihn euch hier im Blog online zum Lesen anbieten:

Der Fachkräftemangel betrifft die gesamte Branche, aber dennoch haben manche Träger mehr und andere weniger Probleme mit der Personalbeschaffung. Letztere haben erkannt, dass der Herausforderung nicht an den kleinen Stellschrauben begegnet werden kann, sondern ein echter Change Prozess im Unternehmen notwendig ist. Sie beschleunigen ihre Bewerbungsverfahren, erproben innovative Arbeitszeitmodelle, internationale Recruiting-Programme, professionelles Employer Branding und vieles mehr. Lesen Sie hier, welche Schritte auf dem Weg in die Zukunft des Recruitings zu gehen sind.

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Beispiel Budgetplan Recruiting: Kosten für XING, Talentwunder, Recruitment Software & Co.

Dieser Budgetplan soll Personalabteilungen im Sozial- und Gesundheitswesen einen ersten Überblick über die Kosten zeitgemäßer Recruiting bzw. Recruitment Maßnahmen verschaffen und dabei helfen, für ein eigenes Recruiting bzw. Recruitment Budget zu argumentieren. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder exakte Berechnungen zu den Ausgabeposten. Die genannten Preisbeispiele sind auf dem Stand März 2019. Die zitierten Beispielanbieter können  auf Nachfrage benannt werden. Die Preise können regional und abhängig vom konkreten Anbieter stark variieren. Es empfiehlt sich, die Konditionen verschiedener Anbieter zu vergleichen. Ergänzende Erfahrungswerte könnt ihr gerne in den Kommentaren hinterlassen!

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Statt klassischer Mitarbeiterbefragung: Instant Feedback mit teambay

Heute möchte ich euch ein neues digitales Tool vorstellen, mit dem ihr Mitarbeiterbefragungen durchführen könnt. Nicht die langatmigen altmodischen, die man bisher meist alle zwei bis zehn Jahre auf Papier erhoben hat, sondern eine neue, schnelle, kontinuierliche Art von Mitarbeiterbefragung, die gleich mehrere Vorteile hat: Ihr könnt spontaner auf etwaige Unzufriedenheitsherde reagieren, eure Mitarbeitenden fühlen sich eingebunden und zufriedener. Der Bezug zum Recruitment ist ebenfalls schnell hergestellt: Instant Feedback lässt sich im Onboarding Prozess, im Employer Branding Strategieprozess oder zur Optimierung des Bewerbermanagements einsetzen. Oder auch, um den Nachwuchs, die Generation Z, besser zu verstehen. teambay-Gründerin Sarah Bohlmeier im Interview.

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Recruitment bei Buurtzorg: „Die Pflegekräfte kommen von ganz allein“

Schon lange wollte ich mich hier im Blog einmal mit Buurtzorg (sprich: Bürt-Sorg) beschäftigen. Falls es jemanden gibt, der noch nicht davon gehört hat, obwohl der Anbieter in unserer Branche derzeit in aller Munde ist, fasst Wikipedia es so zusammen: „Buurtzorg ist eine niederländische Organisation zur häuslichen Altenpflege, die wegen ihres neuen Ansatzes, unabhängige Pflegeteams aufzustellen, dabei qualitativ hochwertige Pflege zu leisten und dennoch bei einem niedrigen Kostenlevel zu arbeiten, für internationale Aufmerksamkeit sorgt.“ Der Name bedeutet „Nachbarschaftshilfe“. Auf dem 15. Contec Forum am 17. Januar in Berlin hatte ich nun die Gelegenheit, einen Vortrag von Gunnar Sander von Sander Pflege zu hören, der das Buurtzorg-Prinzip vor einem Jahr nach Deutschland (genauer gesagt ins Münsterland) geholt hat. Der folgende Artikel ist der leichteren Lesbarkeit wegen als Interview formuliert, jedoch hat ein persönliches Interview nicht stattgefunden, sondern ich habe die Fragen und Antworten der Struktur des Vortrags nachempfunden.

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