KategorieRecruiting Strategie

Wer erfolgreiche Personalbeschaffung machen will, braucht eine Recruiting Strategie – anstatt Einzelmaßnahmen nach Bauchgefühl durchzuführen. Ein Employer Branding Strategieprozess gehört genauso zur Recruitment Strategie wie eine gute Stellenbeschreibung für den unternehmenseigenen Recruiter und eine regelmäßige Evaluation der Recruiting Maßnahmen und Kanäle. Fehler machen ist erlaubt, aber man sollte daraus lernen und seine Recruiting Strategie weiterentwickeln und verbessern.

Beispiel Budgetplan Recruiting: Kosten für XING, Talentwunder, Recruitment Software & Co.

Dieser Budgetplan soll Personalabteilungen im Sozial- und Gesundheitswesen einen ersten Überblick über die Kosten zeitgemäßer Recruiting bzw. Recruitment Maßnahmen verschaffen und dabei helfen, für ein eigenes Recruiting bzw. Recruitment Budget zu argumentieren. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder exakte Berechnungen zu den Ausgabeposten. Die genannten Preisbeispiele sind auf dem Stand März 2019. Die zitierten Beispielanbieter können  auf Nachfrage benannt werden. Die Preise können regional und abhängig vom konkreten Anbieter stark variieren. Es empfiehlt sich, die Konditionen verschiedener Anbieter zu vergleichen. Ergänzende Erfahrungswerte könnt ihr gerne in den Kommentaren hinterlassen!

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Statt klassischer Mitarbeiterbefragung: Instant Feedback mit teambay

Heute möchte ich euch ein neues digitales Tool vorstellen, mit dem ihr Mitarbeiterbefragungen durchführen könnt. Nicht die langatmigen altmodischen, die man bisher meist alle zwei bis zehn Jahre auf Papier erhoben hat, sondern eine neue, schnelle, kontinuierliche Art von Mitarbeiterbefragung, die gleich mehrere Vorteile hat: Ihr könnt spontaner auf etwaige Unzufriedenheitsherde reagieren, eure Mitarbeitenden fühlen sich eingebunden und zufriedener. Der Bezug zum Recruitment ist ebenfalls schnell hergestellt: Instant Feedback lässt sich im Onboarding Prozess, im Employer Branding Strategieprozess oder zur Optimierung des Bewerbermanagements einsetzen. Oder auch, um den Nachwuchs, die Generation Z, besser zu verstehen. teambay-Gründerin Sarah Bohlmeier im Interview.

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Recruitment bei Buurtzorg: „Die Pflegekräfte kommen von ganz allein“

Schon lange wollte ich mich hier im Blog einmal mit Buurtzorg (sprich: Bürt-Sorg) beschäftigen. Falls es jemanden gibt, der noch nicht davon gehört hat, obwohl der Anbieter in unserer Branche derzeit in aller Munde ist, fasst Wikipedia es so zusammen: „Buurtzorg ist eine niederländische Organisation zur häuslichen Altenpflege, die wegen ihres neuen Ansatzes, unabhängige Pflegeteams aufzustellen, dabei qualitativ hochwertige Pflege zu leisten und dennoch bei einem niedrigen Kostenlevel zu arbeiten, für internationale Aufmerksamkeit sorgt.“ Der Name bedeutet „Nachbarschaftshilfe“. Auf dem 15. Contec Forum am 17. Januar in Berlin hatte ich nun die Gelegenheit, einen Vortrag von Gunnar Sander von Sander Pflege zu hören, der das Buurtzorg-Prinzip vor einem Jahr nach Deutschland (genauer gesagt ins Münsterland) geholt hat. Der folgende Artikel ist der leichteren Lesbarkeit wegen als Interview formuliert, jedoch hat ein persönliches Interview nicht stattgefunden, sondern ich habe die Fragen und Antworten der Struktur des Vortrags nachempfunden.

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Sieben häufige Probleme mit Profi Recruiter *innen in Sozial- und Pflegeeinrichtungen

Seit 2011 berate ich Träger von Sozial- und Pflegeeinrichtungen zur Modernisierung ihrer Personalgewinnungsstrategie und empfehle dabei als einen der ersten Schritte, einen professionellen Recruiter (w/m/d) einzustellen, der gerne auch Erfahrungen aus einer Recruiting-Abteilung in einem Wirtschaftsunternehmen mitbringt. Über die Jahre habe ich beobachtet, wie schwer sich die Träger damit tun. Man fragt sich: „Wie sollen wir eine solche Stelle finanzieren? Und was können wir uns davon erwarten?“ Andere haben bereits Recruiter eingestellt und melden sich mit auftretenden Problemen: Die neuen Kollegen ecken mit ungewohnten Methoden an. Sie geben viel Geld aus und trotzdem stehen die Bewerber noch nicht Schlange. Nun lauten die Fragen: „Beschäftigt sich unser Recruiter mit den richtigen Dingen? Macht das Ganze überhaupt Sinn?“ Antworten finden Sie in der neuen Handreichung „Die Notwendigkeit und Herausforderungen des Einsatzes von RecruiterInnen in diakonischen Einrichtungen“, die sicher auch auf andere Träger des Sozial- und Gesundheitswesens übertragbar ist.

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Wenn die Personalbeschaffung nicht funktioniert: Beratungsresistenz bei Personaler*innen

Immer wieder begegne ich bei Veranstaltungen Personalern aus dem Sozial- und Gesundheitswesen, die jeden Verbesserungs- oder Methodenvorschlag zur Personalbeschaffung oder Personalgewinnung, den ich liefere, mit den Worten „Machen wir schon, funktioniert nicht“ abschmettern. Jeden einzelnen Vorschlag. Sie machen mich wahnsinnig. Im Stillen denke ich: „Dann schließ‘ eben deine Stationen und Wohngruppen, fühl‘ dich weiter als wehrloses Opfer des Fachkräftemangels und buch‘ mich nicht für einen Vortrag.“ Aber vielleicht ist es an der Zeit, mal erwachsen zu hinterfragen, was da eigentlich genau passiert. Schließlich steckt keine Besserwisserei, sondern echte Verzweiflung dahinter.

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