KategorieStellenanzeigen

Stellenanzeigen sind die letzten Dinosaurier. Sie sehen in vielen Unternehmen immer noch genauso aus wie vor zehn, zwanzig oder dreißig Jahren, obwohl Bewerber*innen heutzutage ganz andere Erwartungen daran haben und es so viele neue Ideen gibt: Video-Stellenanzeigen, Stellenanzeigen als Comic oder Infografik. Stellenanzeigen mit Icons, die die Arbeitgebervorteile veranschaulichen, Stellenanzeigen, in denen die „Wir bieten“-Rubrik und die Unternehmensbeschreibung die Plätze tauschen. Stellenausschreibungen mit aussagekräftigen Überschriften und emotionalen Einleitungstexten. Hier gibt’s Ideen und Muster-Vorlagen.

Google for Jobs: Wie Google den Jobmarkt revolutioniert und Sie im Recruiting profitieren

Das absolut Allerwichtigste, was ihr als Recruiter*innen seit Mai 2019 tun müsst, ist euch mit Google Jobs auseinanderzusetzen, denn es ist ein entscheidender Faktor in der Personalgewinnungsstrategie eurer Unternehmen. Über meine Erfahrungen mit der Anbindung der Stellenbörse des Diakonie Karriereportals an Google Jobs habe ich hier im Blog bereits berichtet. Nun habe ich für euch das Buch „Google for Jobs: Wie Google den Jobmarkt revolutioniert und Sie im Recruiting profitieren“ von Recruiting-Experte Henner Knabenreich (SpringerGabler, 2019; Amazon Affiliate Link) gelesen und meine wichtigsten Erkenntnisse daraus zusammengefasst [DIESER ARTIKEL ENTHÄLT WERBELINKS]. Als SpringerGabler „Essential“ ist es aber auch nicht allzu lang (knapp 100 Seiten) und es empfiehlt sich die komplette Lektüre, um wirklich vorbereitet zu sein. Ja, dazu gehört es leider auch, sich ein bisschen in die Technologie reinzudenken, aber das ist eine Kompetenz, die in Zeiten digitaler Recruiting Tools ohnehin in zunehmendem Maße von Personaler*innen gefordert wird.

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So kurz und nutzerfreundlich wie möglich: Leitfaden „Zeitgemäßes Onlinebewerbungsformular“

Während im Jahr 2011, als ich anfing, im Bereich Recruitment zu arbeiten, noch kaum ein sozialer Träger ein eigenes Onlinebewerbungsformular anbot, wird inzwischen flächendeckend auf Bewerbermanagement-Software samt Onlinebewerbungsformular umgestellt. Hintergrund ist oft die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Selbst programmierte Onlinebewerbungsformulare sind auch im Einsatz, aber eher selten.

Doch egal ob ganz frisch oder schon länger am Start – es lohnt sich, Ihr Onlinebewerbungsformular regelmäßig zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Denn die Bewerber*innen von heute und insbesondere die Generationen Y und Z haben hohe Erwartungen! Während es vor einigen Jahren noch ein Alleinstellungsmerkmal war, überhaupt ein Onlinebewerbungsformular anzubieten, wird heute verstärkt auf seine Nutzerfreundlichkeit geachtet.

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Diakonie Stellenbörse als eine der ersten in Deutschland an Google Jobs angebunden: So geht’s!

Am 22. Mai war es so weit, Google4Jobs ist seither in Deutschland für die Nutzer*innen online sichtbar. Bei der Diakonie Deutschland waren wir vorbereitet und haben unsere Stellenbörse aus dem Diakonie Karriereportal sofort an Google4Jobs anbinden lassen. Wie das geht, welche Stolpersteine es gab und welche ersten Ergebnisse wir sehen können, lest ihr nur sechs Tage später hier!

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Liebe Pflegekraft, willst du mit mir gehen? Eine Valentinstag-Stellenanzeige

Die Diakonie Gütersloh, die schon seit 2014 mitdem Verzicht auf das Motivationsschreiben in der Bewerbungsmappe von sich Reden macht, hat einen erfolgreichen Testballon mit zwei emotionalen Stellenanzeigen gestartet: dem Wunschzettel ans Christkind zu Weihnachten und dem Liebesbrief an die Pflegefachkraft zum Valentinstag. Dass so etwas funktionieren kann, hatte ja bereits die als Geburtstagseinladung für Hebammen getarnte Stellenanzeige der DIAKOVERE bewiesen. Nicht nur Bewerber*innen, sondern auch Mitarbeiter*innen in Gütersloh gaben positive Rückmeldungen.

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Inter, divers oder x: Die dritte Geschlechteroption in Stellenanzeigen

Ich habe gestern einen Vortrag von Lucie Veith vom Verein Intersexuelle Menschen gehört und möchte daraufhin mal einige Gedanken zum Thema „drittes Geschlecht“ in Stellenanzeigen festhalten. Als allererstes sagt Lucie Veith: Es gibt kein drittes Geschlecht. Es gibt stattdessen 86 Diagnosegruppen von Menschen, die nicht eindeutig männlich oder weiblich sind. Es geht also genauer gesagt um eine dritte Option für die Benennung des Geschlechts oder der Identität – in Geburtsurkunden, aber eben auch in Stellenanzeigen oder Onlinebewerbungsformularen.

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