KategorieGeneration Y – Generation Z

Mit der Nachwuchsgewinnung fing es an: Die ersten Arbeitgeberkampagnen so ungefähr ab 2010 hatten die Generation Y und die Generation Z im Blick, also junge Leute, die um die Jahrtausendwende im Teenageralter waren beziehungsweise dann erst geboren worden waren. Doch die Generation Y ist heute auch schon Mitte 30 und was in Sachen Personalmarketing vor einigen Jahren nur für den Nachwuchs relevant war, ist jetzt auch für andere Zielgruppen relevant: für Quereinsteiger, für Führungskräfte. Trotzdem bleibt die Nachwuchsgewinnung eine eigene Disziplin, für die viel Innovationskraft und digitale Affinität notwendig ist.

Wie die Handballjugend des TSV Hannover-Burgdorf Nachwuchs für Sozial- und Pflegeeinrichtungen gewinnt

In der Diakonie Niedersachsen läuft im Moment eine Kooperation, die ich großartig finde: Die Jugendhandballer des TSV Hannover-Burgdorf („Die RECKEN“) helfen bei der Nachwuchsgewinnung für die Sozial- und Pflegeberufe. Eine so genannte „Sozialpartnerschaft“ zwischen dem Diakonie Landesverband und dem Sportverein läuft schon seit vielen Jahren, doch das Thema Nachwuchsgewinnung und die Zielgruppe junge Menschen in der Berufsorientierungsphase sind erst seit 2019 Schwerpunkt. Verschiedene Formate wurden und werden dabei eingesetzt: Nachwuchshandballer machen Praktika in sozialen Einrichtungen, Handballtrainer geben Sportunterricht bei den Auszubildenden der Diakonie Niedersachsen – und alles wird für eine große Reichweite umfangreich mit Videos und Bildern bei Facebook begleitet.

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Generation Z to go für Sozial- und Pflegeeinrichtungen: NEUERSCHEINUNG ANFANG 2020

Generation Z to go für Sozial- und Pflegeeinrichtungen von Maja Roedenbeck Schäfer - BuchcoverMein Buch Generation Z to go für Sozial- und Pflegeeinrichtungen: Sofort einsetzbare Ideen, Tipps und Tools zur Nachwuchsgewinnung und -bindung erscheint voraussichtlich Anfang 2020 im Walhalla Verlag. Aus dem Klappentext: Viele Jahre lang stand die Generation Y im Fokus der Sozial- und Gesundheitsunternehmen und ihrer Recruitingstrategien, doch inzwischen entert bereits die Generation Z, kurz GenZ, (ab 1995 geboren) den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Mit ihr potenzieren sich alle Verhaltensweisen und Fragen, die schon bei der Generation Y herausfordernd waren, noch einmal.

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„Was für ein Vertrauen!“ Der Influencer Takeover im Personalmarketing mit MaximNoise

Neben der Videokooperation und der Blogger Kampagne gibt es ein weiteres Format des Influencer Marketings, welches man im Personalmarketing nutzen kann: den Influencer Takeover. Das bedeutet, dass eine bekannte Social Media-Persönlichkeit einen Tag lang einen Social Media-Kanal eines Arbeitgebers bespielt. Das macht sie natürlich viel professioneller als es selbst der beste Social Media-Manager könnte, denn der Influencer kennt jede Funktion in- und auswendig und bedient sie sozusagen im Schlaf. Für die Diakonie haben wir den Influencer Takeover anlässlich des Kirchentags Ende Juni 2019 in Dortmund ausprobiert. YouTuber und Musiker MaximNoise war für uns dort unterwegs und kaperte den Kanal instagram.com/sozialeberufe. Lest hier, was er für uns umgesetzt hat.

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Ausbildungsmarketing per whatchado: Tipps und Neuerungen auf der Videoplattform

Schon lange bin ich mit den Machern von whatchado, der bekanntesten Videoplattform zur Berufsorientierung im Kontakt, weil ich im Personalmarketing für die Diakonie sehr viel mit Videos arbeite. Rund 250 Filme sind auf dem Karrierekanal der Diakonie bei  Youtube online, außerdem bedienen wir Vimeo. Vom handgemachten Kurzinterview bis zum kostenintensiv produzierten Employer Branding-Film ist alles dabei.

Bisher ergab sich kein Ansatz zur Zusammenarbeit mit whatchado, weil wir weder die Videoproduktionsdienste des Anbieters benötigten (Wir arbeiten seit acht Jahren mit einem eigenen super VJ zusammen), noch das whatchado-typische Videoformat mit seinen standardisierten Fragen für Mitarbeiterinterviews bedienten. Doch nun gibt es eine Neuerung: Unternehmen können ihre eigenen Berufefilme hochladen, auch wenn sie ganz anders aufgebaut sind. Nun ist für die Diakonie der richtige Zeitpunkt gekommen, um whatchado zunächst für ein Jahr zu testen. Hier geht’s zum neuen Kanal.

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HR Barcamp 2019: Die Generation Z mit New Work Formaten interessieren und binden

Nanu, keine neuen Trends dieses Jahr? Wenige überraschende Themenvorschläge bestimmten die Session-Pitches beim HR Barcamp 2019 in Berlin. Ein paar Frauenthemen kamen auf die Liste, das war neu. Darunter Working Moms als Bewerberzielgruppe, Networking unter Frauen und gendergerechte Sprache im Recruiting. Ansonsten war ein paar Mal künstliche Intelligenz dabei, aber die hatten wir letztes Jahr schon und die Begeisterungsstürme für das Thema blieben aus. Recruiting in kleinen Unternehmen, Lebenslanges Lernen, Digitalisierung im Recruiting – joa, kann man machen, aber vom Hocker reißt das nicht. Stellenanzeigen wurden auch mehrmals genannt – och nö, darüber gibt’s nun wirklich nichts Neues zu berichten. Einen spannenden Schwerpunkt beim HR Barcamp 2019 habe ich beim Thema „Generation Z und New Work“ wahrgenommen – hier wurden verschiedene Sessions vorgeschlagen und Aspekte angesprochen: wie man sie rekrutiert, wie man sie motiviert, wie man sie bindet. Und so habe ich mich am ersten Tag beim HR Barcamp 2019 dann hauptsächlich damit auseinandergesetzt. Wie praktisch, denn ich gebe ja im November ein Seminar zur GenZ!

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