KategorieGeneration Y – Generation Z

Mit der Nachwuchsgewinnung fing es an: Die ersten Arbeitgeberkampagnen so ungefähr ab 2010 hatten die Generation Y und die Generation Z im Blick, also junge Leute, die um die Jahrtausendwende im Teenageralter waren beziehungsweise dann erst geboren worden waren. Doch die Generation Y ist heute auch schon Mitte 30 und was in Sachen Personalmarketing vor einigen Jahren nur für den Nachwuchs relevant war, ist jetzt auch für andere Zielgruppen relevant: für Quereinsteiger, für Führungskräfte. Trotzdem bleibt die Nachwuchsgewinnung eine eigene Disziplin, für die viel Innovationskraft und digitale Affinität notwendig ist.

Generation Z to go für Sozial- und Pflegeeinrichtungen: NEUERSCHEINUNG ANFANG 2020

Generation Z to go für Sozial- und Pflegeeinrichtungen von Maja Roedenbeck Schäfer - BuchcoverMein Buch Generation Z to go für Sozial- und Pflegeeinrichtungen: Sofort einsetzbare Ideen, Tipps und Tools zur Nachwuchsgewinnung und -bindung erscheint voraussichtlich Anfang 2020 im Walhalla Verlag. Aus dem Klappentext: Viele Jahre lang stand die Generation Y im Fokus der Sozial- und Gesundheitsunternehmen und ihrer Recruitingstrategien, doch inzwischen entert bereits die Generation Z, kurz GenZ, (ab 1995 geboren) den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Mit ihr potenzieren sich alle Verhaltensweisen und Fragen, die schon bei der Generation Y herausfordernd waren, noch einmal.

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„Was für ein Vertrauen!“ Der Influencer Takeover im Personalmarketing mit MaximNoise

Neben der Videokooperation und der Blogger Kampagne gibt es ein weiteres Format des Influencer Marketings, welches man im Personalmarketing nutzen kann: den Influencer Takeover. Das bedeutet, dass eine bekannte Social Media-Persönlichkeit einen Tag lang einen Social Media-Kanal eines Arbeitgebers bespielt. Das macht sie natürlich viel professioneller als es selbst der beste Social Media-Manager könnte, denn der Influencer kennt jede Funktion in- und auswendig und bedient sie sozusagen im Schlaf. Für die Diakonie haben wir den Influencer Takeover anlässlich des Kirchentags Ende Juni 2019 in Dortmund ausprobiert. YouTuber und Musiker MaximNoise war für uns dort unterwegs und kaperte den Kanal instagram.com/sozialeberufe. Lest hier, was er für uns umgesetzt hat.

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Ausbildungsmarketing per whatchado: Tipps und Neuerungen auf der Videoplattform

Schon lange bin ich mit den Machern von whatchado, der bekanntesten Videoplattform zur Berufsorientierung im Kontakt, weil ich im Personalmarketing für die Diakonie sehr viel mit Videos arbeite. Rund 250 Filme sind auf dem Karrierekanal der Diakonie bei  Youtube online, außerdem bedienen wir Vimeo. Vom handgemachten Kurzinterview bis zum kostenintensiv produzierten Employer Branding-Film ist alles dabei.

Bisher ergab sich kein Ansatz zur Zusammenarbeit mit whatchado, weil wir weder die Videoproduktionsdienste des Anbieters benötigten (Wir arbeiten seit acht Jahren mit einem eigenen super VJ zusammen), noch das whatchado-typische Videoformat mit seinen standardisierten Fragen für Mitarbeiterinterviews bedienten. Doch nun gibt es eine Neuerung: Unternehmen können ihre eigenen Berufefilme hochladen, auch wenn sie ganz anders aufgebaut sind. Nun ist für die Diakonie der richtige Zeitpunkt gekommen, um whatchado zunächst für ein Jahr zu testen. Hier geht’s zum neuen Kanal.

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HR Barcamp 2019: Die Generation Z mit New Work Formaten interessieren und binden

Nanu, keine neuen Trends dieses Jahr? Wenige überraschende Themenvorschläge bestimmten die Session-Pitches beim HR Barcamp 2019 in Berlin. Ein paar Frauenthemen kamen auf die Liste, das war neu. Darunter Working Moms als Bewerberzielgruppe, Networking unter Frauen und gendergerechte Sprache im Recruiting. Ansonsten war ein paar Mal künstliche Intelligenz dabei, aber die hatten wir letztes Jahr schon und die Begeisterungsstürme für das Thema blieben aus. Recruiting in kleinen Unternehmen, Lebenslanges Lernen, Digitalisierung im Recruiting – joa, kann man machen, aber vom Hocker reißt das nicht. Stellenanzeigen wurden auch mehrmals genannt – och nö, darüber gibt’s nun wirklich nichts Neues zu berichten. Einen spannenden Schwerpunkt beim HR Barcamp 2019 habe ich beim Thema „Generation Z und New Work“ wahrgenommen – hier wurden verschiedene Sessions vorgeschlagen und Aspekte angesprochen: wie man sie rekrutiert, wie man sie motiviert, wie man sie bindet. Und so habe ich mich am ersten Tag beim HR Barcamp 2019 dann hauptsächlich damit auseinandergesetzt. Wie praktisch, denn ich gebe ja im November ein Seminar zur GenZ!

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Wie Trainee Programme Berufseinsteiger binden und passende Führungskräfte hervorbringen

Mit zwei Problemen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, schlagen sich Sozial- und Pflegeeinrichtungen herum: Führungskräfte zu finden und den Nachwuchs zu binden. Gute Führungskräfte, die gleichzeitig das Sozial- und Gesundheitswesen kennen, aber auch eine moderne, wirtschaftliche Denke mitbringen, sind rar. Dazu habe ich schon mehrere Artikel geschrieben. Und der Nachwuchs, der flattert durchs Leben wie ein Schwarm Schmetterlinge, bricht Ausbildungen, Studiengänge und Arbeitsverhältnisse ab, entscheidet sich um, hat hohe Ansprüche an Arbeitgeber. Beide Probleme lassen sich mit ein und demselben Werkzeug lösen, zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: mit Trainee Programmen. Trainee Programme sind dazu da, um erstens selbst genau die Art von Führungskräften zu entwickeln, die wir in unserer Branche brauchen, anstatt sich über nur so halb passende Bewerber zu grämen, und zweitens dem Nachwuchs direkt nach dem Ausbildungs- oder Studienabschluss eine tolle Perspektive zu bieten, die ihn zur Ruhe kommen lässt und ans Unternehmen bindet.

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